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    Letzte Aktualisierung: 28. April 2016

    Pressemitteilung

    Bayerischer Arbeitsmarkt klar auf Frühling eingestellt / vbw warnt vor falscher Weichenstellung in der Tarifpolitik

    28.04.2016 - München

    „Der bayerische Arbeitsmarkt steht nach wie vor sehr gut da. Mit einer Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent im April weist der Freistaat zum wiederholten Mal die besten Zahlen unter allen Bundesländern auf. Anders als zuletzt das Wetter ist der Arbeitsmarkt klar auf Frühling eingestellt“, sagte der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, anlässlich der heute vorgestellten April-Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. „Der Rekordwert von 5,22 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Freistaat zeigt den maßgeblichen Beitrag der bayerischen Unternehmen bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und Wohlstand in unserem Land.“

    Besonders erfreut ist Brossardt über die geringe Jugendarbeitslosigkeit im Freistaat: „Mit einer Quote von 3,0 Prozent bei den 15- bis 25-Jährigen herrscht unter den Jugendlichen praktisch Vollbeschäftigung. Das zeigt: Die Unternehmen in Bayern bilden in hohem Maße aus. Dadurch haben die jungen Menschen im Freistaat sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“

    Die erfreuliche Arbeitsmarktentwicklung ist nach Überzeugung der vbw aber keine Selbstverständlichkeit. „Nach wie vor erzeugen der schwache Eurokurs, die extrem niedrigen Zinsen und der niedrige Ölpreis eine Scheinkonjunktur, die der exportorientierten bayerischen Wirtschaft hilft. Ganz anders sieht es aus, wenn diese günstigen Umstände wegfallen. Unternehmen stellen nur dann Mitarbeiter ein, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.“ Zu einer echten Bremse für den Arbeitsmarkt könnte sich nach Überzeugung der vbw eine falsche Weichenstellung in der Tarifpolitik entwickeln. Angesichts der Warnstreikwelle in mehreren Branchen warnte Brossardt: „Immer nur höhere Löhne durchzusetzen, wird sich letztendlich auf die Beschäftigung auswirken.“


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