Letzte Aktualisierung: 21. Oktober 2016

Pressemitteilung

Bayerische Exporte im August insgesamt kräftig gestiegen / Brossardt: „USA-Exporte wegen Wechselkurseffekt rückläufig“

21.10.2016 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. zeigt sich erfreut über das kräftige Exportplus im August. „Nach dem spürbaren Rückgang im Juli um -6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat sind die bayerischen Exporte im August um 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. In der bisherigen Jahressumme lagen die Ausfuhren um 3,6 Prozent über dem Vorjahresniveau“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Im August sind die bayerischen Ausfuhren in fast alle Länder und Regionen angestiegen. „Stark rückläufig waren jedoch erneut die Exporte in die USA, die gegenüber dem Vorjahr um 8,6 Prozent fielen. Allerdings spielte im August der Wechselkurseffekt die entscheidende Rolle, denn das Exportvolumen in die USA stieg gegenüber August 2015 um 2,8 Prozent. Der aktuelle Anstieg des Volumens ist ein Hoffnungsschimmer für unseren wichtigsten Auslandsmarkt“, betont Brossardt. „In der Summe der ersten acht Monate lag das Exportvolumen in die USA allerdings um 7,3 Prozent niedriger als 2015.“

Die Brexit-Entscheidung vom Juni wirkt sich der vbw zufolge bislang nicht auf die bayerischen Exporte aus. Trotz des ungünstigeren Wechselkurses stiegen die bayerischen Ausfuhren in das Vereinigte Königreich im August um 10,9 Prozent. Auch der Einbruch der Exporte in die Türkei im Juli wurde im August wieder mehr als kompensiert. Die Exporte dorthin lagen aktuell um 23,2 Prozent über dem Vorjahreswert.

Deutlich zugelegt haben auch die Ausfuhren nach Europa: Bei Exporten in die EU wurde ein Anstieg von 14,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet, die Exporte in die Eurozone stiegen um 14,9 Prozent.

In die BRIC-Staaten wurden ebenfalls mehr Waren ausgeführt: China (+1,2 Prozent) und Indien (+0,9 Prozent) legten moderat zu, nach Russland wurden sogar 15,8 Prozent, nach Brasilien 22,1 Prozent mehr Waren exportiert. „Die Augustzahlen sind nach dem Dämpfer im Juli insgesamt mehr als erfreulich. Positiv zu bewerten ist, dass einige Schwellenländer wieder an Fahrt gewonnen haben“, so Brossardt.


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