Letzte Aktualisierung: 17. November 2016

Pressemitteilung

Baron Emilio Galli Zugaro als Gastredner bei den 14. Tambacher Gesprächen / Kaeser: „Richtige Rahmenbedingungen für Digitalisierung schaffen“

16.11.2016 - Schloss Tambach

Bei den 14. Tambacher Gesprächen der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. in Oberfranken begrüßte Thomas Kaeser, Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Oberfranken, den Kommunikationsexperten Baron Emilio Galli Zugaro, Präsident der Methodos S.p.A. und Lehrbeauftragter der Ludwig-Maximilians-Universität München, als Gastredner. Dabei wies Kaeser auf die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung hin: „Damit wir in Punkto Digitalisierung mit beschleunigtem Tempo vorwärts kommen, müssen vor allem auch die Rahmenbedingungen stimmen. Hier sehen wir im Wesentlichen fünf große Herausforderungen: Wir müssen den Netzausbau beschleunigen, wir brauchen ein modernes und flexibles Arbeitsrecht, Bildung muss in allen Phasen digitale Kompetenz vermitteln, die Technologieförderung muss stärker auf die Digitalisierung ausgerichtet werden und IT-Sicherheit muss gewährleistet sein.“

Des Weiteren erläuterte Kaeser, dass sich gerade auch im Bereich der Kommunikation durch die Digitalisierung viel verändert: „Die rasante Entwicklung von Social Media stellt die Wirtschaft vor neue Herausforderungen. In diesem Umfeld müssen Unternehmen auch darauf vorbereitet sein, mit interaktiven, manchmal aggressiven Formen von Kommunikation professionell umzugehen.“

Gastredner Baron Emilio Galli Zugaro sprach über die Hürden guter Unternehmensführung in Zeiten sozialer Medien. „Jeder unzufriedene Kunde kann direkt über soziale Medien ein Unter­nehmen an den Pranger stellen. Public Relations und Marketing werden dann nicht helfen. Nur die Sensibilisierung eines jeden Mitarbeiters für die Auswir­kungen seines Handelns kann diesen Risiken vorbeugen. Dazu bedarf es einer neuen Art von Führung, der ‚Kommunikativen Führung‘“, führte Galli Zugaro aus und forderte: „Jeder Mitarbeiter muss zum Botschafter des Unternehmens wer­den und dazu muss er ernst genommen, befähigt und ermächtigt werden.“


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Ulla Wolfshöfer

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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