Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2016

Pressemitteilung

BDA-Präsident Kramer Gastredner beim 13. Frühjahrsgespräch der vbw Bezirksgruppe Mittelfranken

17.02.2016 - München

Die Bezirksgruppe Mittelfranken der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. begrüßte in diesem Jahr Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e. V. (BDA), als Gastredner des traditionellen Frühjahrsgesprächs. Kramer ging in seinem Vortrag auf die aktuellen politischen, wirtschaftlichen und konjunkturellen Herausforderungen sowie die Chancen der Digitalisierung ein.

„Wachstum und neue Jobs sind keine Selbstläufer. Noch ist Deutschland wettbewerbsfähig, aber wir müssen die Wirtschaft in ihre digitale Zukunft führen. Die Digitalisierung kommt einer Neuvermessung der Gesellschaft gleich und bietet den Arbeitnehmern wie Unternehmen letztlich mehr Chancen als Risiken“, erklärte Ingo Kramer.

Zu Beginn der Veranstaltung sprach Harald Hubert, Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Mittelfranken, über die Themen Migration, Infrastruktur und die konjunkturelle Entwicklung. „Die Wirtschaft kommt ihrer Verantwortung bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt nach. Zusammen mit der Bayerischen Staatsregierung, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und den Kammern haben wir im vergangenen Jahr die Initiative ‚IdA – Integration durch Ausbildung und Arbeit‘ gestartet. Dafür stellen die vbw und die Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm 6,7 Millionen Euro zur Verfügung“, so Hubert.

Beim Infrastruktur-Ausbau forderte Hubert zügiges Handeln: „Die Verkehrsinfrastruktur ist das Rückgrat unserer arbeitsteiligen Wirtschaft. Bei dem prognostizierten rasanten Wachstum des Verkehrsaufkommens können wir es uns nicht leisten, von der Substanz zu zehren. Aufgrund des naturgemäß langen Planungs- und Realisierungsvorlaufs bei Infrastrukturprojekten müssen wir jetzt für morgen handeln. Auch in Mittelfranken gibt es hier einiges zu tun, zum Beispiel in Sachen Autobahnausbau.“ Im innerstädtischen Bereich Nürnberg nannte Hubert den kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs als vordringliches Projekt.

Konjunkturell stehen Deutschland und Bayern auf den ersten Blick gut da. Wenn man genau hinsieht, wird deutlich, dass wir momentan eine ‚Scheinkonjunktur‘ erleben, die vom billigen Ölpreis, niedrigen Zinsen und dem günstigen Euro getrieben wird“, erklärte Hubert. „Wie lange diese Sondereffekte noch anhalten werden ist unklar. Gleichzeitig nehmen die Unsicherheiten und konjunkturellen Risiken zu. Unser Ziel muss es deshalb sein, die Investitionsschwäche zu überwinden.“


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