• Deutsch
    • English
    • Français

    Letzte Aktualisierung: 14. Oktober 2015

    Pressemitteilung

    Austausch und Vernetzung als Erfolgsfaktoren der Zukunft / Gaffal: „Innovationen entstehen an Schnittstellen“

    14.10.2015 - München

    Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft hat einen Maßnahmenkatalog mit konkreten Forderungen an Politik, Wissenschaft und Wirt­schaft für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Freistaats erstellt. Dieser umfasst strategische Handlungsempfehlungen zur Sicherung der Technologieführerschaft, für mehr Technologietransfer und Kooperation sowie zu Inkubatoren, Demonstratoren und Finanzierung.

    Alfred Gaffal, Präsident der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und Vorsitzender des Zukunftsrats, regt den Aufbau branchenübergreifender Netzwerke an: „Die traditionellen Grenzen zwischen einzelnen Branchen und Technologiefeldern lösen sich zunehmend auf. Innovationen entstehen an Schnittstellen. Es ist die Aufgabe von Politik und Wirtschaft, die Infrastruktur für einen anwendungs- und problemorientierten übergreifenden Austausch zu schaffen.“

    Der Zukunftsrat empfiehlt bayerischen Unternehmen, zusammen mit akademischen Einrichtungen „Innovation Labs“ und Gründerzentren aufzubauen. „Gerade unsere Mittelständler können hiervon profitieren“, so Gaffal. Außerdem soll die Durchlässigkeit zwischen Karrieren in Unternehmen und Wissenschaft erhöht werden. Gaffal: „Mitarbeiter müssen Forschungssemester an Universitäten einlegen können und interdisziplinär qualifiziert werden. Dies steigert die Systemkompetenz in Unternehmen.“

    Eine stärkere Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft muss auch auf internationalem Level funktionieren. Gaffal betont: „Bayern ist ein exportstarkes Land. Jedes zweite bayerische Unternehmen ist direkt oder indirekt in internationale Wertschöpfungsketten eingebunden. Auch bei unseren Förderprojekten ist mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit erforderlich.“

    Ein Kategoriendenken soll auch in Hinblick auf die Unternehmensgröße überwunden werden: „Start-ups, Klein- und Großunternehmen müssen zum Beispiel im Rahmen von Verbundprojekten und Forschungsverbünden zusammengebracht werden. Dadurch entsteht eine dynamische Entwicklungs- und Erprobungslandschaft für mehr innovative Ideen“, betont Gaffal.


    Drucken
    Ansprechpartner
    Ansprechpartner

    Dr. Theresa Lena Sauter

    Presse / Öffentlichkeitsarbeit

    +49 (0)89-55178-361
    +49 (0)173-349 18 27
    +49 (0)89-55178-376
    Theresa Lena Sauter
    Content Sharing
    Bitte loggen Sie sich ein, um den Einbettungs-Code für diese Seite zu erhalten.
    nach oben