Letzte Aktualisierung: 21. November 2016

Pressemitteilung

Ausfuhren leicht unter Vorjahresniveau / Brossardt: „Entwicklung auf US-Markt macht Sorgen“

21.11.2016 - München

Im Durchschnitt des dritten Quartals 2016 lagen die bayerischen Exporte um 0,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Sie summierten sich auf 45,909 Milliarden Euro. „Mit +3,9 Prozent über dem Vorjahresniveau legten die Ausfuhren in die EU deutlich zu, die Exporte in die Eurozone stiegen sogar noch stärker (+4,3 Prozent). Besonders gewachsen sind die Ausfuhren nach Italien (+9,2 Prozent) und Spanien (+6,1 Prozent). Die Exporte in das Vereinigte Königreich stagnierten hingegen“, erklärt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

„Die Entwicklung auf Bayerns wichtigstem Auslandsmarkt, den USA, macht leider nach wie vor Sorgen. Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten gingen im Vorjahresvergleich deutlich um 16,4 Prozent zurück. Etwa zehn Prozentpunkte davon sind wechselkursbedingt“, so Brossardt.

Unterschiedlich entwickelten sich die bayerischen Exporte in die Schwellenländer. Die Ausfuhren nach Indien lagen im dritten Quartal um 4,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau, die Exporte nach China um knapp 0,1 Prozent. „Allein dank eines hohen Augustwertes ergibt sich für die Ausfuhren nach Brasilien im Quartalsschnitt ein Plus von 2,0 Prozent. Im September gingen sie wieder deutlich um 6,0 Prozent zurück. Die Ausfuhren in die Türkei stiegen um 9,1 Prozent“, fasst Brossardt zusammen.

Betrachtet man allein den Monat September, so blieben die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat praktisch unverändert. Für den Zeitraum Januar bis September ergibt sich ein Zuwachs um 3,0 Prozent.

Datengrundlage: Statistisches Bundesamt


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