Letzte Aktualisierung: 31. August 2017

Pressemitteilung

vbw erfreut über besten August-Wert seit 20 Jahren / Brossardt: „Mehr Jugendliche und bisher Langzeitarbeitslose in Beschäftigung“

31.08.2017 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist erfreut über die weiterhin gute Verfassung des bayerischen Arbeitsmarkts. „Die Arbeitslosigkeit ist zwar gegenüber Juli aus saisonalen Gründen aufgrund der Ferienzeit leicht angestiegen. Die Quote von 3,2 Prozent bedeutet dennoch den besten August-Wert in Bayern, seit vor 20 Jahren die derzeitige Berechnung gestartet wurde. Der Freistaat steht damit nach wie vor an der Spitze aller deutschen Länder“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt anlässlich der heute vorgestellten August-Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Die Nachfrage der bayerischen Unternehmen nach Arbeitskräften ist ungebrochen. „Das ist bemerkenswert. Unsere Unternehmen stehen für Beschäftigung und Wohlstand im Freistaat. Mehr als 5,46 Millionen Menschen in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung sind Beweis der hohen Beschäftigungsdynamik in unserem Land“, so Brossardt. Er hob hervor, dass der Arbeitsmarkt derzeit allen Beschäftigungsgruppen gute Chancen eröffnet: „Besonders erfreulich ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den Personen, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben. Im Freistaat gibt es vor allem bei den Langzeitarbeitslosen Bewegung: Hier liegt die Arbeitslosenquote um 8,0 Prozent niedriger als im August vor einem Jahr. Sehr gut ist auch, dass die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren um 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen ist.

Gleichzeitig warnt die vbw vor Entwicklungen, die die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen künftig dämpfen können. Sie fordert die Parteien auf, von teuren und kurzsichtigen Wahlversprechen Abstand zu nehmen. „Es darf nicht immer neue soziale Leistungsversprechen geben, die die Lohnzusatzkosten erhöhen. Die Debatte über die Parität bei den Beitragssätzen für die Gesetzliche Krankenversicherung muss ebenso aufhören wie die über Leistungsausweitungen beim Arbeitslosengeld. Wir dürfen auch nicht weiter mit emotionalen Debatten über die Zukunft des Verbrennungsmotors die Axt an das Herz unserer Industrie, die Automobilindustrie, legen. Die künftige Bundesregierung muss sich stattdessen auf Investitionen, Innovationen und Wachstumsimpulse konzentrieren“, mahnte der vbw Hauptgeschäftsführer.


Drucken
Ansprechpartner
Ansprechpartner

Andreas Ebersperger

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

+49 (0)89-551 78-376
Andreas Ebersperger
Content Sharing
Bitte loggen Sie sich ein, um den Einbettungs-Code für diese Seite zu erhalten.
nach oben