Letzte Aktualisierung: 29. September 2016

Pressemitteilung

8. Arbeitgeberforum Oberfranken beschäftigt sich mit der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt / Kaeser: „Bayerische Wirtschaft leistet enormen Beitrag“

29.09.2016 - Hohenstein

Im Mittelpunkt des 8. Arbeitgeberforums Oberfranken der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. stand die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Thomas Kaeser, Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Oberfranken, erklärte: „Die Integration von Migranten und Flüchtlingen gelingt nur, wenn sie gezielt den Weg in Ausbildung oder Erwerbstätigkeit finden. Die bayerische Wirtschaft leistet hier einen enormen Beitrag. Sie sieht aber die Bewältigung des Flüchtlingsstroms als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der alle ihren Teil beitragen müssen.“

Gastrednerin Prof. Dr. Jutta Rump, Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule Ludwigshafen und Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen IBE, sprach über die Dos und Don’ts bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt: „Zu einer gelungenen Integration gehört neben der sprachlichen Förderung und der Förderung der qualifikatorischen Anschlussfähigkeit die kulturelle Dimension.“

Die vbw hat gemeinsam mit der Staatsregierung und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit das Programm „IdA Integration durch Ausbildung und Arbeit“ ins Leben gerufen. Dazu Kaeser: „Für zwölf Einzelprojekte haben wir gemeinsam mit den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm insgesamt 6,7 Millionen Euro in die Hand genommen. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Sprachförderung, die Kompetenzüberprüfung und Praktika. Mit unseren Projekten, die sukzessive ab Januar 2016 gestartet sind, stellen wir passgenau für jede Alters- und Zielgruppe die entsprechenden Instrumente bereit. Bis heute haben wir mit den IdA Projekten bereits mehr als 39.000 Asylbewerber in Praktika, Ausbildung oder Arbeit gebracht. Damit steht Bayern besser da als alle anderen Bundesländer.“


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