Letzte Aktualisierung: 01. Dezember 2016

Pressemitteilung

33. Forum für Zukunftsfragen der vbw Bezirksgruppe Unterfranken / Fieber: „Digitalisierung ist die vierte industrielle Revolution“

01.12.2016 - Würzburg

Beim 33. Forum für Zukunftsfragen der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. drehte sich alles um die Themen Robotik und mechatronische Assistenzsysteme. Wolfgang Fieber, Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Unterfranken, erklärte in seinem Grußwort: „Ein wesentlicher Treiber für die Robotik ist die Digitalisierung. Mit ihr ist die vierte industrielle Revolution in vollem Gange. Neue digitale Technologien verändern ganze Wertschöpfungsketten, sowohl auf der Produkt- als auch auf der Prozessebene. Gleichzeitig lösen sich die Grenzen zwischen Branchen und Technologien zunehmend auf und weichen neuen Vernetzungen. Es entstehen innovative Geschäftsideen und Produkte. Durch Industrie 4.0 wachsen die Informations- und Kommunikationstechnologien mit der Produktion zusammen. Um die damit verbundenen Potenziale nutzen zu können, werden die Unternehmen weltweit ihre Maschinen und Anlagen erneuern.“

Fieber wies darauf hin, dass jedes Unternehmen seine eigene Digitalisierungsstrategie entwickeln sollte. „Damit die Digitalisierung in Deutschland und Bayern zum Erfolg wird, ist aber auch die Politik gefragt. Sie muss den rechtlichen Rahmen an die digitale Welt anpassen. Und sie muss für eine flächendeckende, hochleistungsfähige digitale Infrastruktur sorgen. Das gilt sowohl für leitungsgebundene Netze als auch für Funknetze“, so Fieber weiter.

Prof. Dr. Gerd Hirzinger, ehemaliger Direktor, jetzt Berater des DLR Robotik und Mechatronik-Zentrums RMC und Mitglied im Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft, erklärte: „Nach mehr als 40 Jahren intensiver Roboterforschung stehen wir jetzt am Beginn einer neuen Ära der sogenannten Assistenzrobotik. Diese ist durch die enge Mensch-Roboter-Kooperation gekennzeichnet, sei es in der industriellen Produktion oder in der Chirurgie beziehungsweise im Bereich der Unterstützung für Ältere und Hilfsbedürftige. Die Fortschritte im Bereich des maschinellen Lernens unterstützen diesen Trend in entscheidender Weise.“

Prof. Dr. Andreas Nüchter, Lehrstuhl für Informatik VII: Robotik und Telematik, Universität Würzburg, sagte: „Die Digitalisierung wird zu disruptiven Veränderungen in der Wirtschaft führen. Innovative Unternehmen mit neuen Geschäftsmodellen können in kürzester Zeit zu Marktführern aufsteigen.“


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