• Deutsch
    • English
    • Français

    Letzte Aktualisierung: 22. September 2015

    Pressemitteilung

    31. Forum für Zukunftsfragen – Chancen der Digitalisierung / Pollert: „Fortschreitende Digitalisierung hat positiven Wachstumseffekt auf gesamte Wertschöpfung“

    22.09.2015 - Schweinfurt

    Anlässlich des 31. Forums für Zukunftsfragen zum Thema „Chancen der Digitalisierung“ erklärte Dirk Pollert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen voran, selbstverständlich auch in den Unternehmen. Dies hat einen signifikant positiven Wachstumseffekt auf die gesamte Wertschöpfung. Gerade in einer reifen Volkswirtschaft mit einer schrumpfenden Bevölkerung können weder ein zusätzlicher Kapitalaufbau noch eine Beschäftigungsausweitung für merkliche Wachstumsimpulse sorgen. Der entscheidende Wachstumstreiber kann nur der technische Fortschritt und hier vor allem die Digitalisierung sein.“

    Um die Wachstumspotenziale der Digitalisierung nutzen zu können, sind laut vbw entsprechende Rahmenbedingungen erforderlich. Dazu Pollert: „An erster Stelle steht die digitale Infrastruktur. Für Unternehmen steigen die Datenmengen Monat für Monat. Bis zum Jahr 2020 müssen im Freistaat flächendeckend Kommunikationsverbindungen mit mindestens 100 Mbit pro Sekunde zur Verfügung stehen. Außerdem muss auf nationaler und europäischer Ebene Rechts- und Planungssicherheit geschaffen werden, um ausreichend private Investitionen in die digitalen Netze zu ermöglichen. Der Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft muss erleichtert werden. Und nicht zuletzt muss das Arbeitsrecht an den digitalen Wandel in der Arbeitswelt angepasst werden.“

    Die Digitalisierung ist längst Treiberin des technologischen Fortschritts – und zwar quer durch alle Branchen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der vbw Studie „Bayerns Zukunftstechnologien“, die Anfang Juli bei einem Kongress des „Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft“ vorgestellt wurde. „Im Zukunftsrat holen wir hochrangige Experten und Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an einen Tisch. Wir wollen eine breite Debatte anstoßen, wie die Rahmenbedingungen am Standort Bayern ausgestaltet sein müssen, um unseren internationalen Spitzenplatz zu behaupten. Die Digitalisierung ist der Motor dafür. Prognosen gehen davon aus, dass Unternehmen mittels Industrie 4.0 ihre Produktivität um etwa 30 Prozent steigern können“, so Pollert.


    Drucken
    Ansprechpartner
    Ansprechpartner

    Ulla Wolfshöfer

    Presse / Öffentlichkeitsarbeit

    +49 (0)89-55178-391
    +49 (0)151-6582 78 78
    +49 (0)89-551 78-376
    Ulla Wolfshöfer
    Content Sharing
    Bitte loggen Sie sich ein, um den Einbettungs-Code für diese Seite zu erhalten.
    nach oben