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    Letzte Aktualisierung: 10. April 2013

    Pressemitteilung

    vbw wendet sich scharf gegen die erneute Vertagung der Entscheidung zur Gebäudesanierung im Vermittlungsausschuss / Brossardt: „Bund und Länder riskieren Gelingen der Energiewende“

    28.06.2012 - München

    (München, 28.06.2012). Der Vermittlungsausschuss hat die Entscheidung über eine steuerliche Förderung von Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Gebäuden gestern Abend erneut vertagt. Die vbw kritisiert dies aufs Schärfste: „Der Gesetzgeber ignoriert die Bedeutung der Gebäudesanierung für die Energiewende. Das hier liegende riesige Energiesparpotenzial bleibt damit weiter ungenutzt. Das ist unverantwortlich. Wer so handelt, kann nicht mehr glaubhaft sagen, dass er gegen die Kernenergie und für mehr Klimaschutz ist.“

    Laut vbw war die Gebäudesanierung wegen der Unklarheit über die künftige steuerliche Absetzbarkeit von energetischen Umbaumaßnahmen bereits im letzten Jahr stark hinter das von der Politik angestrebte Sanierungsziel von jährlich zwei bis drei Prozent zurückgefallen. „Die Entscheidung kommt jetzt wohl frühestens im Herbst. Das heißt, sanierungswillige Hausbesitzer werden weiter warten, was passiert, und nicht investieren. Das ist ein unhaltbarer Zustand. Dabei ist doch allgemein bekannt, dass gerade steuerliche Erleichterungen ordnungspolitisch und unter Effizienzaspekten ein extrem wirksames Instrument sind. Der Verzicht auf einen Euro Steuer löst ein Vielfaches an Investitionsvolumen aus“, so Brossardt.

    Die vbw fordert die Politik dringend auf zu handeln. Brossardt: „Wir haben schon viel zu viel Zeit verloren. Jeder, mit dem ich spreche, hält die steuerliche Regelung für richtig, die Kompromisslinien sind ein Jahr lang rauf und runter diskutiert worden. Der Gesetzgeber muss jetzt schnellstens handeln und den gewaltigen Investitionsstau auflösen. Andernfalls riskieren wir das Gelingen der Energiewende.“


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