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    Letzte Aktualisierung: 10. April 2013

    Pressemitteilung

    Arbeitslosenquote in Bayern – Brossardt: Zwei vor dem Komma kommt / Sämtliche Gruppen von positiver Entwicklung am Arbeitsmarkt erfasst

    30.06.2011 - München

    (München, 30.06.2011). Der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, sieht den bayerischen Arbeitsmarkt in sommerlicher Hochstimmung. „Die Quote von 3,5 Prozent ist der beste Juni-Wert seit rund zwei Jahrzehnten. Der Arbeitsmarkt wird sich weiter gut entwickeln, die Arbeitskräftenachfrage ist hoch. Ich halte daher in Bayern Bestmarken für erreichbar. Bei anhaltend guter Konjunktur wird mittelfristig in Bayern eine Zwei vor dem Komma kommen“, sagte Brossardt anlässlich der heute von der Bundesagentur für Arbeit vorgestellten Zahlen.

    Brossardt freut sich besonders darüber, dass sich die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt mittlerweile auf sämtliche Beschäftigungsgruppen erstreckt. „Selbst diejenigen Gruppen, die häufig Probleme auf dem Arbeitsmarkt haben, weisen bei uns neue Spitzenwerte auf. So liegt die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen unter 25 Jahren mittlerweile bei nur noch 2,4 Prozent, bei Älteren zwischen 50 und 65 Jahren deutlich unter fünf und bei ausländischen Arbeitskräften bei nur noch rund acht Prozent.“

    Brossardts Worten zufolge ist der Fachkräftemangel in einigen Branchen und Regionen bereits deutlich spürbar. „Wie stark die Nachfrage nach Arbeitskräften bei uns in Bayern ist, zeigt auch der erneute Anstieg des Stellenindikators BA-X der Bundesagentur auf 168 Punkte. Er übertrifft mittlerweile klar den Spitzenwert der letzten Aufschwungphase“, sagte Brossardt. Der vbw Hauptgeschäftsführer forderte, auf breiter Front Maßnahmen zur Fachkräftesicherung zu ergreifen. „Wir sehen hier fünf Handlungsfelder.

    Zuerst müssen wir durch bessere Qualifizierung und schnellere Vermittlung die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen verbessern. Die Erwerbsbeteiligung insgesamt muss erhöht werden, vor allem die der Frauen und der Älteren. Schließlich muss die Wochen- und die Lebensarbeitszeit verlängert und eine breit angelegte Bildungsoffensive gestartet werden. Ergänzend zu diesen vier Punkten brauchen wir eine gezielte Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland.“


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