Letzte Aktualisierung: 13. Juni 2018

Pressemitteilung

15. Medientreff der unterfränkischen Wirtschaft zur digitalen Transformation in der Fahrzeugbranche / Fieber: „Automobilindustrie wichtiger Wirtschaftsfaktor und Innovationstreiber“

12.06.2018 - Würzburg

Die digitale Transformation in der Nutzfahrzeugbranche stand im Mittelpunkt des 15. Medientreffs der unterfränkischen Wirtschaft. Wolfgang Fieber, Vorstandsvorsitzender der Bezirksgruppe Unterfranken der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., erklärte: „Die Automobilindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Innovationstreiber. Die Branche steht jedoch vor großen Umbrüchen. Durch die digitale Transformation, sich wandelnde Mobilitätsbedürfnisse und die Weiterentwicklung alter-
nativer Antriebe
ändern sich die Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie grundlegend.“

Fieber verwies auf den von vbw Präsident Alfred Gaffal initiierten Zukunftsrat der Bayerischen Wirt-
schaft
, der Handlungsempfehlungen für eine zukunftsorientierte Gestaltung des Automobilsektors vorgelegt hat. Demnach sind Wirtschaft und Politik gleichermaßen aufgefordert, das Auto neu zu denken. „Hersteller und Zulieferer sollten den Mut zu eigener Entwicklungsleistung auch auf bestehenden Märkten haben. Aufgabe des Staates ist es, den passenden technologischen und rechtlichen Rahmen für Innovationen zu bieten. Für das autonome Fahren braucht es etwa die entsprechende Gesetzgebung und digitale Infrastruktur“, erläuterte Fieber.

Kerngedanke einer zukunftsorientierten Förderung des Automobilstandorts Bayern ist die Technologie-
offenheit
. Vier Herausforderungen beschäftigen uns als vbw besonders: Das automatisierte, autonome und vernetzte Fahren sowie die Auswirkungen der Digitalisierung; die Veränderung von Angebot und Nachfrage, also zum Beispiel Carsharing; die Antriebssysteme, vor allem die Balance zwischen den klassischen und neuen Antriebstechnologien, sowie die Verkehrsinfrastruktur und die digitale Infrastruktur, die fortwährend erneuert und ausgebaut werden muss“, so Fieber.

Dr. Matthias Heiden, Chief Financial Officer der SAF-HOLLAND Gruppe, berichtete aus der Praxis: „Mit unserer Innovationsoffensive SMART STEEL – ENGINEER BUILD CONNECT tragen wir wesentlich zur digitalen Vernetzung von Nutzfahrzeugen und Logistikketten bei. Digitale Transformation beschränkt sich jedoch nicht allein auf die Produktwelt, sondern umfasst auch Fertigungsabläufe sowie interne Prozesse und fordert einen Wandel der Unternehmenskultur. Das verschafft uns nicht nur Effizienz und Qualität, sondern steigert auch die Attraktivität für den Fach- und Führungskräftenachwuchs.“


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Ansprechpartner
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Ulla Wolfshöfer

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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