Letzte Aktualisierung: 24. Februar 2017

Pressemitteilung

14. Frühjahrsgespräch der vbw Bezirksgruppe Mittelfranken zum Tourismus in Bayern / Fritzsch: „Wichtiger Wirtschaftsfaktor im Freistaat“

24.02.2017 - Nürnbeg

Die Bezirksgruppe Mittelfranken der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. diskutierte im Rahmen ihres traditionellen Frühjahrsgesprächs über die Lage und die Herausforderungen der Tourismuswirtschaft. „Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Freistaat und eine Querschnittsbranche mit einem vielfältigen Wertschöpfungsnetzwerk. Bayern ist das beliebteste
Reiseland in Deutschland.
2016 wurden im Freistaat über 90 Millionen Gästeübernachtungen gezählt“, erklärte Michael Fritzsch, stellvertretender Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Mittelfranken, in seiner Begrüßungsrede. „Damit sich der Tourismus vernünftig weiter entwickeln und wachsen kann, müssen aber die richtigen Weichen gestellt werden.“ Dazu braucht es Fritzsch zufolge beispielsweise eine passgenaue Infrastruktur.

Eine weitere Herausforderung sei es, angesichts des demografischen Wandels ausreichend gut aus-
gebildete Fachkräfte zu gewinnen. „Zusätzliche Belastungen, wie durch den Mindestlohn und die damit einhergehende Bürokratielawine, sind dagegen für die Unternehmen kontraproduktiv“, so Fritzsch. Damit der Tourismus in Bayern weiter aufblühen kann, seien die Betriebe aber auch selbst gefragt. „Weiterentwicklung und Innovation sind auch im Tourismus die Schlüsselfaktoren des Erfolgs“, betonte Fritzsch.

Gastredner Borris Brandt, Geschäftsführer der AIDA Entertainment GmbH, ging in seinem Vortrag der Frage nach, welche Auswirkungen die aktuelle weltpolitische Lage auf das Freizeitverhalten und die Urlaubsansprüche der Deutschen hat und was die Urlaubsindustrie tun kann, um diesen Veränderungen gerecht zu werden. „In politisch schwierigen Zeiten besinnen sich Menschen auf traditionelle Werte wie Heimat, Sicherheit und Familie und schöpfen ihre Kraft daraus, positive Erlebnisse vor allem auch in Gemeinschaft zu teilen und aktiv mitzumachen. Im Entertainment greifen wir dieses Bedürfnis auf und schaffen mit Unterhaltungsprogrammen wie ‚Wer wird Millionär‘, Shows, die uns musikalisch an positive Zeiten erinnern, oder eben Mitmachshows sichere, friedliche Inseln der Entspannung“, so Brandt.


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Dirk Strittmatter

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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