Letzte Aktualisierung: 03. Februar 2016

Pressemitteilung

„Was Bayern morgen braucht“: Diskussion über Handlungsempfehlungen des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft / Brossardt: „Unternehmerischen Spirit zur Grundstimmung machen“

03.02.2016 - Meitingen

Bayern ist heute im internationalen Wettbewerb gut aufgestellt und technologisch führend. Die gute Ausgangssituation ist aber kein Garant für eine erfolgreiche Zukunft. Um den Unternehmen im Freistaat eine Orientierung zu geben, welche technologischen Trends die nächsten Jahre prägen werden, hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. im Jahr 2014 den Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft ins Leben gerufen. Ausgangspunkt für dessen Arbeit ist die vbw Studie „Bayerns Zukunftstech­nologien“. Diese identifiziert zehn Schlüsseltechnologien, die für den Freistaat in den kommenden Jahren ausschlaggebend sein werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Digitalisierung, die alle anderen Technologien maßgeblich be­einflusst.

Auf einer Veranstaltung in Meitingen erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Wir müssen die Digitalisierung als zentrale Treiberin begreifen und ihre Potenziale heben. Die Handlungsempfehlungen des Zu­kunftsrats dazu reichen daher von der Bildung für die Gesellschaft 4.0 über Maßnahmen zur Verankerung von Industrie 4.0 und neuen Geschäftsmodellen im Internet in den Unternehmen bis hin zu einem neuen Rechtsrahmen. Gera­de in diesem Bereich brauchen wir auch mehr Gründungen und Kooperatio­nen. Der unternehmerische Spirit muss zur Grundstimmung unserer Gesell­schaft werden.“

In der anschließenden Diskussionsrunde erörterte Brossardt zusammen mit den Zukunftsratsmitgliedern Professor Erich Wintermantel und Professor Michael Zäh, beide von der TU München, Professor Gerd Hirzinger, ehe­maliger Direktor des Instituts für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zen­trums für Luft- und Raumfahrt, und Johannes Hintersberger, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integra­tion, wie die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung und Globalisierung in der Praxis umsetzbar sind. Die Runde wurde komplettiert durch Dr. Thilo Hauke, Leiter Konzernfor­schung bei der SGL Carbon GmbH, Dr. Norbert Lütke-Entrup, Leiter Tech­nology and Innovation Management im Bereich Corporate Technology bei der Siemens AG, und Dr. Michael Böhmer, Chefökonom bei der Prognos AG. Zudem präsentierten Forschungseinrichtun­gen und Unternehmen der Region Schwaben innovative Technologien.

Der Zukunftsrat versteht sich als Impulsgeber für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Standorts Bayern. Er identifiziert zentrale wirtschaftliche, technologische, wissenschaftliche sowie gesellschaftliche Trends und gibt Handlungsempfehlungen, wie Bayern seine Spitzenstellung auch morgen behaupten kann. Unter dem Vorsitz von vbw Präsident Alfred Gaffal und TUM-Präsident ProfessorWolfgang A. Herrmann gehören dem Zukunftsrat renommierte Vertreter aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie die bayerische Staatsministerin für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie, Ilse Aigner, an.


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Antje Zientek

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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