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    Letzte Aktualisierung: 21. März 2016

    Pressemitteilung

    „Was Bayern morgen braucht“: Diskussion über Handlungsempfehlungen des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft / Brossardt: „Unternehmerischen Spirit zur Grundstimmung machen“

    21.03.2016 - Würzburg

    Bayern ist heute im internationalen Wettbewerb gut aufgestellt und technologisch führend. Die gute Ausgangssituation ist aber kein Garant für eine erfolgreiche Zukunft. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat im Jahr 2014 den Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft ins Leben gerufen, um insbesondere den Unternehmen im Freistaat eine Orientierung zu geben, welche technologischen Trends die nächsten Jahre prägen. Ausgangspunkt für dessen Arbeit ist die vbw Studie „Bayerns Zukunftstechnologien“. Diese identifiziert zehn Schlüsseltechnologien, die für den Freistaat in den kommenden Jahren ausschlaggebend sein werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Digitalisierung, die alle anderen Technologien maßgeblich beeinflusst.

    Auf einer Veranstaltung in Würzburg erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Wir müssen die Digitalisierung als zentrale Treiberin begreifen und ihre Potenziale heben. Die Handlungsempfehlungen des Zukunftsrats dazu reichen daher von der Bildung für die Gesellschaft 4.0 über Maßnahmen zur Verankerung von Industrie 4.0 und neuen Geschäftsmodellen im Internet in den Unternehmen bis hin zu einem neuen Rechtsrahmen. Gerade in diesem Bereich brauchen wir auch mehr Gründungen und Kooperationen. Der unternehmerische Spirit muss zur Grundstimmung unserer Gesellschaft werden.“

    In einer Diskussionsrunde erörterte Brossardt zusammen mit weiteren Mitgliedern des Zukunftsrats, Professor Gerd Hirzinger, ehemaliger Direktor des DLR Robotik- und Mechatronik-Zentrums, Professor Udo Lindemann, Inhaber des Lehrstuhls für Produktentwicklung an der Technischen Universität München, und Professor Birgit Spanner-Ulmer, Direktorin Produktion und Technik beim Bayerischen Rundfunk, sowie mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft, wie die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung und Globalisierung in der Praxis umsetzbar sind. Die Runde wurde komplettiert durch Christian Böllhoff, Geschäftsführender Gesellschafter der Prognos AG in Basel, sowie Angelique Renkhoff-Mücke, Mitglied des vbw Präsidiums und Vorstandsvorsitzende WAREMA Renkhoff SE in Marktheidenfeld.

    Der Zukunftsrat versteht sich als Impulsgeber für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Standorts Bayern. Er identifiziert zentrale wirtschaftliche, technologische, wissenschaftliche sowie gesellschaftliche Trends und gibt Hand-lungsempfehlungen, wie Bayern seine Spitzenstellung auch morgen behaup-ten kann. Unter dem Vorsitz von vbw Präsident Alfred Gaffal und TUM-Präsident ProfessorWolfgang A. Herrmann gehören dem Zukunftsrat renommierte Vertreter aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie die bayerische Staatsministerin für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie, Ilse Aigner, an.


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    Ulla Wolfshöfer

    Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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