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    Letzte Aktualisierung: 11. März 2016

    Pressemitteilung

    „Was Bayern morgen braucht“: Diskussion über Handlungsempfehlungen des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft / Brossardt: „Unternehmerischen Spirit zur Grundstimmung machen“

    11.03.2016 - Nürnberg

    Bayern ist heute im internationalen Wettbewerb gut aufgestellt und technologisch führend. Die gute Ausgangssituation ist aber kein Garant für eine erfolgreiche Zukunft. Um den Unternehmen im Freistaat eine Orientierung zu geben, welche technologischen Trends die nächsten Jahre prägen werden, hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
    im Jahr 2014 den Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft ins Leben gerufen. Ausgangspunkt für dessen Arbeit ist die vbw Studie „Bayerns Zukunftstech­nologien“. Diese identifiziert zehn Schlüsseltechnologien, die für den Freistaat in den kommenden Jahren ausschlaggebend sein werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Digitalisierung, die alle anderen Technologien maßgeblich be­einflusst.

    Auf einer Veranstaltung in Nürnberg erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Wir müssen die Digitalisierung als zentrale Treiberin begreifen und ihre Potenziale heben. Die Handlungsempfehlungen des Zu­kunftsrats dazu reichen daher von der Bildung für die Gesellschaft 4.0 über Maßnahmen zur Verankerung von Industrie 4.0 und neuen Geschäftsmodellen im Internet in den Unternehmen bis hin zu einem neuen Rechtsrahmen. Gera­de in diesem Bereich brauchen wir auch mehr Gründungen und Kooperatio­nen. Der unternehmerische Spirit muss zur Grundstimmung unserer Gesell­schaft werden.“

    In der anschließenden Diskussionsrunde erörterte Brossardt zusammen mit den Zukunftsratsmitgliedern Prof. Dr. Ansgar Büschges, Lehrstuhl für Neurobiologie / Tierphysiologie an der Universität zu Köln, Prof. Dr. Gerd Hirzinger, ehemaliger Direktor des Robotik- und Mechatronik-Zentrums, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen, Prof. Dr. Günther Wess, Präsident und CEO des Helmholtz Zentrums und Prof. Dr. Michael Zäh, Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik im iwb der TU München, wie die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung und Globalisierung in der Praxis umsetzbar sind. Die Runde wurde komplettiert von Stefan Müller MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, Frank Bergner, Geschäftsführender Gesellschafter der Richard Bergner Holding GmbH & Co. KG und Dr. Michael Böhmer, Chefökonom bei der Prognos AG. Zudem präsentierten Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Region Mittelfranken innovative Technologien.

    Der Zukunftsrat versteht sich als Impulsgeber für die erfolgreiche Weiter-entwicklung des Standorts Bayern. Er identifiziert zentrale wirtschaftliche, technologische, wissenschaftliche sowie gesellschaftliche Trends und gibt Handlungsempfehlungen, wie Bayern seine Spitzenstellung auch morgen behaupten kann. Unter dem Vorsitz von vbw Präsident Alfred Gaffal und TUM-Präsident Professor Wolfgang A. Herrmann gehören dem Zukunftsrat renommierte Vertreter aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie die bayerische Staatsministerin für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie, Ilse Aigner, an.


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    Dirk Strittmatter

    Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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    Dirk Strittmatter
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