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    Letzte Aktualisierung: 27. November 2015

    Pressemitteilung

    „Was Bayern morgen braucht“: Diskussion über Handlungs-empfehlungen des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft / Gaffal: „Unternehmerischen Spirit zur Grundstimmung machen“

    27.11.2015 - Hirschaid

    Bayern ist heute im internationalen Wettbewerb gut aufgestellt und technologisch führend. Die gute Ausgangssituation ist aber kein Garant für eine erfolgreiche Zukunft. Alfred Gaffal, Präsident der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., hat im Jahr 2014 den Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft ins Leben gerufen, um insbesondere den Unternehmen im Freistaat eine Orientierung zu geben, welche technologischen Trends die nächsten Jahre prägen. Ausgangspunkt für dessen Arbeit ist die vbw Studie „Bayerns Zukunftstechnologien“. Diese identifiziert zehn Schlüsseltechnologien, die für den Freistaat in den kommenden Jahren ausschlaggebend sein werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Digitalisierung, die alle anderen Technologien maßgeblich beeinflusst. Gaffal: „Wir müssen die Digitalisierung als zentrale Treiberin begreifen und ihre Potenziale heben. Die Handlungsempfehlungen des Zukunftsrats dazu reichen daher von der Bildung für die Gesellschaft 4.0 über Maßnahmen zur Verankerung von Industrie 4.0 und neuen Geschäftsmodellen im Internet in den Unternehmen bis hin zu einem neuen Rechtsrahmen. Gerade in diesem Bereich brauchen wir auch mehr Gründungen und Kooperationen. Der unternehmerische Spirit muss zur Grundstimmung unserer Gesellschaft werden.“

    In einer Diskussionsrunde erörterte Gaffal zusammen mit weiteren Mitgliedern des Zukunftsrats, Professor Thomas Hamacher und Professor Michael Zäh von der Technischen Universität München, sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, wie die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung und Globalisierung in der Praxis umsetzbar sind. Die Runde wurde komplettiert durch die bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, Heribert Trunk, Präsident der IHK Oberfranken, sowie Dr. Almut Kirchner, Principal bei der Prognos AG. Außerdem präsentierten Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Region Oberfranken innovative Technologien.

    Der Zukunftsrat versteht sich als Impulsgeber für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Standorts Bayern. Er identifiziert zentrale wirtschaftliche, technologische, wissenschaftliche sowie gesellschaftliche Trends und gibt Handlungsempfehlungen, wie Bayern seine Spitzenstellung auch morgen behaupten kann. Unter dem Vorsitz von Alfred Gaffal und TUM-Präsident ProfessorWolfgang A. Herrmann gehören dem Zukunftsrat renommierte Vertreter aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie die bayerische Staatsministerin für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie, Ilse Aigner, an.


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    Ulla Wolfshöfer

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