Letzte Aktualisierung: 04. November 2016

Pressemitteilung

„Big Data“: Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft gibt Handlungsempfehlungen für Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in der Region Oberfranken

04.11.2016 - Bayreuth

Die Digitalisierung bietet in nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen enormes Potenzial. Ein zentraler Faktor der digitalen Zukunftsmärkte ist Big Data – die Nutzung von Datenmengen, die für herkömmliche Auswertungsmethoden zu groß oder komplex sind oder sich zu schnell ändern. „Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft hat auf Basis der vbw Studie ‚Big Data im Freistaat Bayern – Chancen und Herausforderungen‘ konkrete Handlungsempfehlungen in Sachen Big Data entwickelt“, erklärt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. „Denn Big Data ist kein kurzfristiger Hype, sondern einer der wesentlichen Wachstumstreiber der nächsten Jahre, zum Beispiel in Bereichen wie selbstlernenden Produktions- und Logistikprozessen, individuellen medizinischen Lösungen oder dem autonomen Fahren. Für Unternehmen gilt daher: Jedes sollte seine eigene Datenstrategie entwickeln.“

Im Rahmen der Veranstaltung „Was Bayern morgen braucht: Zukunft digital – Big Data“ in Bayreuth stellten Experten des Zukunftsrats ihre Empfehlungen vor und sprachen mit Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung über den notwendigen Rahmen für eine optimale Nutzung von Big Data im Freistaat. Erläutert wurden auf Basis der im Auftrag der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. von der Prognos AG und Professor Dirk Heckmann vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und Internetrecht an der Universität Passau für den Zukunftsrat erstellten Untersuchung auch konkrete Anwendungsmöglichkeiten, wirtschaftliche Potenziale und rechtliche Rahmenbedingungen von Big Data.

Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft wurde im Mai 2014 von vbw Präsident Alfred Gaffal initiiert. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Technischen Universität München, ProfessorWolfgang A. Herrmann, hat er den Vorsitz des Gremiums.

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