Letzte Aktualisierung: 23. November 2017

Pressemitteilung

Über 3.000 Unternehmen auf CSR-Plattform „Wirtschaft weiß-blau“ / Brossardt: „Gesellschaftliches Engagement muss freiwillig bleiben“

22.11.2017 - Sonnefeld

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat bei einer Veranstaltung in Oberfranken auf das vielfältige Engagement der heimischen Unternehmen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) hingewiesen und vor mehr Regulierung in diesem Bereich gewarnt. „Dass viele Unternehmen im Freistaat über ihr Kerngeschäft hinaus freiwillig gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, hat in Bayern Tradition“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt im Vorfeld. „Dieses Engagement zeigen wir der breiten Öffentlichkeit auf unserer 2011 gestarteten Internetplattform ‚Wirtschaft weiß-blau‘. Mittlerweile präsentieren über 3.000 Unternehmen unterschiedlichster Größe ihre vielfältigen CSR-Aktivitäten auf dem Portal, mehr als 300 davon haben ihren Standort in Oberfranken.“

Die vbw lehnt eine Regulierung des CSR-Engagements und bürokratische Lasten wie Berichtspflichten entschieden ab. Brossardt: „Mit der Einführung der CSR-Berichtspflicht wurde eine rote Linie überschritten. Einige Unternehmen müssen nun über ihre CSR-Aktivitäten Rechenschaft ablegen, damit verliert CSR aber den Charakter der Freiwilligkeit. Der Trend, CSR immer stärker durch gesetzliche Vorgaben zu regeln, muss gestoppt werden.“

Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller, die zugleich Schirmherrin des Projekts ist, betonte anlässlich der Veranstaltung: „Wir können mit Stolz sagen, dass unternehmerische Verantwortung in Bayern gelebt wird. Das beweist die große Zahl an Unternehmen, die freiwillig soziale Verantwortung übernehmen und ihr gesellschaftliches Umfeld so tagtäglich aktiv mitgestalten. Dies kommt den Menschen, der Umwelt, aber auch den Unternehmen zugute. CSR hat sich zu einem wichtigen Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen entwickelt. Deshalb unterstützt der Freistaat Bayern die bayerischen Unternehmen in sozial-verantwortungsbewusster Unternehmensführung. Wirtschaft und Freistaat arbeiten dabei Hand in Hand, zum Beispiel bei der Initiative ‚Ältere und Arbeitswelt‘. Damit bleiben unsere qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den Betrieben bei guter Gesundheit und mit hoher Motivation möglichst lange erhalten. Mit dem Familienpakt Bayern fördern wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Und auch bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt sind wir gemeinsam mit der bayerischen Wirtschaft auf einem guten Weg.“

Dr. Christian Heinrich Sandler, Vorstandvorsitzender der Sandler AG in Schwarzenbach a. d. Saale, erklärte: „Corporate Social Responsibility ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Seit langem informieren wir die Öffentlichkeit über unsere CSR-Aktivitäten. Eine regulierende Berichtspflicht lehne ich ab, denn damit geht der Charakter der Freiwilligkeit verloren.“

Weitere Informationen finden Sie unter:


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Ulla Wolfshöfer

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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