Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 04. Juni 2021

Pressemitteilung

vbw begrüßt Corona-Beschlüsse der Bayerischen Staatsregierung / Brossardt: „Lockerungen mit Vorsicht und Weitsicht“

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 Andreas Ebersperger
Andreas Ebersperger
Presse / Öffentlichkeitsarbeit
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Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat die heutigen Beschlüsse der Bayerischen Staatsregierung in der Corona-Krise begrüßt. „Die Entscheidungen zeugen von Vorsicht und Weitsicht gleichermaßen. Die Pandemie selbst und die notwendigen Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung waren und sind für die Wirtschaft erheblich. Die Lockerungen schaffen für viele Unternehmen nun eine gute Basis, um nach der Krise durchstarten zu können“, erläutert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die vbw betont, dass die Staatsregierung in der Corona-Krise stets den richtigen Kompass hatte: „Die Einschränkungen waren notwendig, um einen Kollaps des Gesundheitssystems abzuwenden, um noch größere Zahlen an Erkrankten und Toten zu verhindern und schließlich, um die Pandemie insgesamt einzudämmen. Genauso richtig ist es jetzt, da die Inzidenzen sinken und die Impfquote steigt, den Unternehmen Öffnungsperspektiven zu geben.

Das gilt insbesondere für den von den Schließungen stark betroffenen Hotel- und Gaststättenbereich. Die Öffnung der Innengastronomie, in Landkreisen mit einer Inzidenz unter 100 sogar ohne Testverpflichtung, stellt in großen Teilen den Zustand von vor der Krise wieder her. Auch der Handel profitiert von weiteren Erleichterungen. Bei Indizenzen unter 100 sind keine Terminvergaben für Besuche in Geschäften mehr nötig“, sagte Brossardt. Auch die weitgehende Rückkehr zum Präsenzunterricht in den Bildungseinrichtungen stabilisiert nach Einschätzung der vbw das Bildungssystem. „Familien und Arbeitnehmer*innen werden zudem bei der Betreuung ihrer Angehörigen entlastet“, so Brossardt weiter.

Brossardts Fazit: „Bayern ist auf einem guten Weg. Die Chance, dass die Wirtschaft sich noch in diesem Jahr ein Stück weit von der schweren Krise erholt, stehen gut. Es gilt aber weiter, mit Vorsicht zu agieren. Das Vorkrisenniveau wird die bayerische Wirtschaft frühestens Ende nächsten Jahres erreichen. Wir können außerdem nur erfolgreich sein, wenn die jetzigen Lockerungen durch ein Entfesselungsprogramm für die Wirtschaft flankiert werden, das die Bundesregierung anstoßen muss: Weniger Bürokratie und Kosten für die Unternehmen, Steuerentlastungen und mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt.“