Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 25. November 2020

Pressemitteilung

Pressemitteilung Studie „Standort Bayern – Unternehmerperspektiven 2020“ / 95 Prozent der bayerischen Unternehmen würden sich wieder im Freistaat ansiedeln

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 Evi Moder
Evi Moder
Presse- / Öffentlichkeitsarbeit
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Bayern zeigt sich auch im Jahr der Corona-Pandemie als starker Wirtschaftsstandort, dem die ansässigen Unternehmen gute Noten ausstellen. Laut der Studie „Standort Bayern – Unternehmerperspektiven 2020“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sind die bayerischen Unternehmen mit den Rahmenbedingungen im Freistaat äußerst zufrieden. 95 Prozent würden sich wieder in Bayern ansiedeln. Damit ist die hohe Standortloyalität im Vergleich zum Vorjahr (94,2 Prozent) noch einmal leicht gestiegen. „Die Corona-Pandemie stellt die bayerische Wirtschaft vor große Herausforderungen. Das gute Ergebnis zeigt, dass sich die Unternehmen auch in der Corona-Krise am Standort Bayern gut aufgehoben fühlen“, betont Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw. Auch weitere Ergebnisse unterstreichen das. Obwohl laut Umfrage 44,5 Prozent der Unternehmen durch die Pandemie ein erhöhtes Risiko abbrechender Wertschöpfungsketten sieht, will eine überwältigende Mehrheit von 95,3 Prozent der Betriebe mit Blick auf den Freistaat nicht den Ort ihrer Produktion verändern. Brossardt: „Auch das zeigt das große Vertrauen in den Standort Bayern.“

Kern der Studie ist eine Befragung zur Zufriedenheit mit insgesamt 60 Standortfaktoren. Besonders positiv bewerten die Unternehmen in Bayern die soziokulturelle Infrastruktur, die Bildungsinfrastruktur sowie die Versorgungssicherheit mit Strom und Rohstoffen. Die schlechtesten Noten gibt es für den bürokratischen Aufwand im Bereich der Arbeit, die Fachkräfteverfügbarkeit, die Flexibilität des Arbeitsrechts sowie die hohen Strompreise.

Den größten Handlungsbedarf sehen die Unternehmen bei der Infrastruktur, insbesondere im Bereich Kommunikation. So erwarten 93 Prozent von der Politik eine Fortführung der Breitbandinitiative und einen weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes (85 Prozent). Weit oben auf der Prioritätenliste stehen auch die Sicherstellung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung (88 Prozent), wohnortnaher Schulen und Kitas (86 Prozent) sowie bezahlbaren Wohnraums (83 Prozent). 87 Prozent wünschen sich einfachere Antragsverfahren, um Innovationen im Betrieb schneller umsetzen zu können.

Sie finden die Studie auf unserer Website www.vbw-bayern.de unter dem Pfad Themen und Services / Wertschöpfung.