Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 24. November 2021

Pressemitteilung

Förderprogramm unterstützt Ausbau akademischer Weiterbildung im technisch- naturwissenschaftlichen Bereich / Brossardt: „Für Fachkräftesicherung Fortbildungsangebot nah am Bedarf entwickeln“

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 Stefanie Eizenberger
Stefanie Eizenberger
Presse- / Öffentlichkeitsarbeit
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Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat zum Wintersemester 2020/2021 als Hauptförderer gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) das Programm „digital.ING“ ins Leben gerufen. Es unterstützt staatliche bayerische Hochschulen beim Ausbau von Projekten, die Beschäftigten berufsbegleitend eine Fortbildung im technisch-ingenieurswissenschaftlichen Bereich ermöglichen. Im Rahmen eines Projektbesuchs betont vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Die Corona-Krise hat der digitalen Transformation noch einmal einen Schub verpasst. Entsprechend gestiegen ist der Bedarf unserer bayerischen Betriebe nach Fachkräften mit ausgeprägten IT- und digitalen Kompetenzen auf allen Qualifikationsebenen. Mit dem Projekt bauen wir nah am Bedarf akademische Weiterbildungsangebote aus und tragen so zur Fachkräftesicherung bei.“

Das Programm unterstützt in drei Förderperioden von 2021 bis 2023 neun staatliche bayerische Hochschulen. Die drei Kandidaten, die sich erfolgreich für eine Teilnahme an der zweiten Förderrunde beworben haben, wurden während des Projektbesuchs bekannt gegeben. Es handelt sich um die OTH Amberg-Weiden in Kooperation mit der HAW Hof, die TH Deggendorf und die TU München.

Zudem stellten die Hochschulen der laufenden Förderrunde ihre Projekte vor. Die Technische Hochschule Nürnberg präsentierte das Weiterbildungszertifikat „Digitale Methoden zum Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden – Der digitale Zwilling als Grundlage für erfolgreiche Bauprojekte“. Es richtet sich zur Digitalisierung großer Aufträge an Fach- und Führungskräfte in der Baubranche. Die Technische Hochschule Rosenheim stellte ihr Zertifikat „Chiemgau Digital Engineering Studies“ vor. Mit ihm bauen Ingenieur*innen und Techniker*innen Kompetenzen für die Bewältigung der digitalen Transformation auf. Das Projekt der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg heißt „Digital Future Skills in der Industrie“. Es dient der Stärkung digitaler Kompetenzen in der industriellen Wertschöpfungskette und unterstützt mittelständische Betriebe beim technologischen Fortschritt.

Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, betonte: „Mit neuen Weiterbildungsangeboten wollen wir Techniker*innen und Ingenieur*innen den Zugang zum Knowhow unserer Hochschulen ermöglichen, damit sie Digitalisierungsprozesse in ihren Unternehmen noch besser begleiten können. Unsere Hochschulen sind dafür ausgezeichnete Partner: Sie stehen für innovative Forschung und hervorragende Lehre. Die heute vorgestellten Konzepte zeigen, dass unser Förderprojekt echte Win-win-Situationen schafft. Die Hochschulen bieten innovative und spezifisch auf berufstätige Teilnehmer*innen zugeschnittene Weiterbildungsformate an, profitieren gleichzeitig von deren Erfahrungen aus der Praxis und gehen neue Partnerschaften mit Unternehmen ein.“

Der Mehrwert von digital.ING beruht auf der engen Zusammenarbeit von Unternehmen und Hochschule. Brossardt fasst zusammen: „Nur durch Austausch wird klar, welche Kompetenzen im Betrieb tatsächlich gebraucht und entsprechend akademisch gefördert werden müssen. Durch den Wissenszuwachs ihrer Beschäftigten stärken die Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit.“