Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 23. Juni 2022

Pressemitteilung

vbw fordert klares Signal der G7 für Freiheit, Demokratie und offene Märkte / Brossardt: „Brauchen gemeinsame Strategie für Unabhängigkeit gegenüber Autokratien“

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 Tobias Rademacher
Tobias Rademacher
Presse- / Öffentlichkeitsarbeit
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Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert im Vorfeld des G7-Treffens auf Schloss Elmau in Bayern ein deutliches Signal des Gremiums für Freiheit, Demokratie, Freihandel und offene Märkte. „Wir brauchen eine klare und geschlossene Haltung gegenüber Russland und allen anderen Staaten, die Angriffe gegen Freiheit und Demokratie führen“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Deutschland hatte zum 1. Januar 2022 für ein Jahr den Vorsitz in der „Gruppe der Sieben“ (G7) übernommen. Das Gremium aus den sieben führenden Industrienationen tauscht sich regelmäßig zu aktuellen globalen Herausforderungen aus. Der „Gruppe der Sieben“ gehören neben Deutschland auch Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, die Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada an. „Deutschland nutzt den G7-Vorsitz, um in enger Abstimmung mit seinen Partnern Hilfe für die Ukraine zu organisieren. Dazu gehören weitreichende Finanz- und Wirtschaftssanktionen gegen Russland ebenso wie eine fortlaufende humanitäre, finanzielle und militärische Hilfe für die Ukraine. Das begrüßen wir als vbw sehr“, so Brossardt.

Die vbw setzt sich dafür ein, dass die G7 gemeinsame Strategien entwickelt, um einseitige geopolitische und geoökonomische Abhängigkeiten gegenüber Autokratien abzubauen oder zu vermeiden. Das gilt insbesondere bei der Energie- und Rohstoffversorgung. „Wir müssen uns gegenseitig unterstützen, um kurzfristig unabhängig von russischer Energie zu werden. Gleichzeitig brauchen wir ein koordiniertes Vorgehen, um unsere globalen Klimaziele zu erreichen. Erneuerbare Energien, die Produktion von klimafreundlichem Wasserstoff, gemeinsame Standards und der Aufbau neuer Kooperationen sowie stabiler Lieferketten sind dabei zentral. Zusätzlich braucht es die Schaffung einheitlicher klimapolitischer Rahmenbedingungen, insbesondere auf Ebene des CO2-Preises, die auch für Länder außerhalb der G7 anschlussfähig sind“, findet Brossardt.

Abschließend hebt Brossardt die Bedeutung des wirtschaftspolitischen Gedankenaustauschs unter den Staatschefs hervor: „Das Format der G7 ist ein wichtiger Baustein, um Antworten auf die globalen Aufgaben unserer Zeit zu finden. Dazu gehören neben der aktuellen Energie- und Klimakrise auch die weiterhin schwelende Corona-Pandemie und die Gestaltung der Transformation der Wirtschaft. Diese und andere Themen müssen wir gemeinsam mit unseren internationalen Partnern angehen.“