Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 25. November 2021

Pressemitteilung

Unternehmen bescheinigen dem Freistaat eine hohe Standortqualität / Brossardt: „Zustimmung aber nicht mehr ganz so hoch wie im vergangenen Jahr“

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 Tobias Rademacher
Tobias Rademacher
Presse- / Öffentlichkeitsarbeit
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Die Unternehmen in Bayern attestieren dem Freistaat eine hohe Standortqualität. Gegenüber dem letzten Jahr sind die Bewertungen aber leicht zurückgegangen. Das ist das zentrale Ergebnis der aktuellen Studie „Standort Bayern – Unternehmensperspektiven 2021“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Dazu erläutert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Bayern ist ein attraktiver Standort für Unternehmen. Die Zustimmungswerte sind hoch, in vielen Bereichen allerdings nicht mehr so hoch wie im vergangenen Jahr. Ob das der Corona-Pandemie geschuldet ist, oder ob es sich um eine Trendwende handelt, muss jetzt sorgfältig beobachtet werden.“ Herausragend ist nach wie vor die Loyalität der Unternehmen zum Standort Bayern. 92 Prozent der Unternehmen gaben an, dass sie sich erneut in Bayern ansiedeln würde. Im vergangenen Jahr waren es 95 Prozent.

Die durchschnittliche Standortqualität Bayerns erhält in diesem Jahr einen Zustimmungswert von 74,8 von 100 Punkten, im vergangenen Jahr betrug er 75,5. Im Jahr 2019 erreichte er mit 76,2 Punkte seinen bisherigen Höchstwert. Brossardt: „Die durchschnittliche Standortqualität ist in den Jahren vor der Corona-Pandemie über mehrere Jahre hinweg kontinuierlich gestiegen.“ Gegenläufig dazu entwickelte sich in den letzten Jahren die Bewertung der insgesamt 60 Standortfaktoren, die auf die fünf Themenbereiche „Humankapital / Arbeitsumfeld“, „allgemeine Infrastruktur“, „Innovationsumfeld“, „Energie und Rohstoffe“ sowie „staatliches Verwaltungshandeln“ aufgeteilt sind. Diese werden aktuell durchweg weniger gut bewertet als zu Beginn der Befragung im Jahr 2013. Gegenüber dem Vorjahr gab es aktuell Rückgänge im Bereich „Energie und Rohstoffe“ sowie „Verwaltungshandeln“. Eine sichere Stromversorgung, die Güte der soziokulturellen Infrastruktur, die Qualität der Bildungsinfrastruktur und Zugang zu Technologien sind dabei die am besten bewerteten einzelnen Standortfaktoren. Bei der diesjährigen Befragung wurden die Unternehmen zudem gebeten, das aus ihrer Sicht größte Standorthemmnis Bayerns zu benennen.

Mit Abstand die meisten Nennungen erhielt der Themenkomplex Bürokratie / Verwaltungshandeln. An zweiter Stelle folgt der Fachkräftemangel und an dritter Stelle die Breitbandinfrastruktur. „Diese Bereiche zeigen, wo die Handlungsschwerpunkte der Politik liegen müssen. Wenn wir die Standortqualität in Bayern sichern wollen, müssen wir auch generell wieder einen stärkeren Fokus auf die Verbesserung der Standortfaktoren legen“, betont Brossardt. Sie finden die Studie auf unserer Website https://www.vbw-bayern.de/SBUP