Die bayerische Wirtschaft

Bitte geben Sie Ihre Login-Daten ein

Passwort vergessen?

Sie haben keine Login-Daten?

Login-Daten beantragen
Zur Übersicht

Letzte Aktualisierung: 25. November 2022

Pressemitteilung

Deutscher WM-Gruppengegner Spanien: Sportlicher Gegner und wirtschaftlicher Partner / Brossardt: „Zehn Milliarden Euro Handelsvolumen mit Bayern“

Kontakt
 Andreas Ebersperger
Andreas Ebersperger
Presse- / Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0)89-551 78-373 +mobil+ +49 (0)172-855 70 25

Am kommenden Sonntag, dem 27. November, trifft die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Katar auf Spanien. Bayern pflegt enge wirtschaftliche Beziehungen zu diesem starken Vorrundengegner. Das bayerische Handelsvolumen mit Spanien umfasst gut zehn Milliarden Euro pro Jahr. „Damit steht Spanien auf Platz 13 der wichtigsten Handelspartner Bayerns“, erläuterte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Der Freistaat hat 2021 Waren im Wert von 5,7 Milliarden Euro ins Land des Fußball-Weltmeisters von 2010 exportiert. Damit war Spanien das zwölftwichtigste Exportland Bayerns. Wichtige Exportgüter Bayerns nach Spanien sind Kraftwagen und Kraftwagenteile, Maschinen sowie elektrische Ausrüstungen.

Umgekehrt importierte Bayern Waren im Wert von gut 4,3 Milliarden Euro aus Spanien, das bedeutet Platz 14 in der Liste der wichtigsten Importländer des Freistaats. Zu den bedeutendsten Importgütern zählen auch hier Kraftwagen und Kraftwagenteile, elektrische Ausrüstungen und Datenverarbeitungsgeräte, aber auch landwirtschaftliche Produkte.

Der aktuelle Krisen-Cocktail aus explodierenden Energiekosten, Inflation, Material-, Rohstoff- und Energiemangel sowie Arbeitskräfteknappheit belastet laut vbw die bayerische Exportwirtschaft schwer und betrifft damit auch den Außenhandel mit Spanien. Brossardt: „Die Unternehmen können die enormen Preissteigerungen nur unzureichend oder gar nicht an ihre Kunden auf den internationalen Märkten weitergeben. Die Lage bleibt äußerst angespannt. Fakt ist aber: Spanien ist einer der verlässlichsten Partner des Freistaats und eine Stütze unseres Wirtschaftsmodells. Das wird auch künftig so bleiben.“

Seite drucken