Die bayerische Wirtschaft

Bitte geben Sie Ihre Login-Daten ein

Passwort vergessen?

Sie sind noch nicht registriert?

Jetzt registrieren
Zur Übersicht

Letzte Aktualisierung: 20. April 2021

Pressemitteilung

Pandemie und Rezession belasten Exporte weiter / Brossardt: „Stark rückläufige Exporte nach USA und Großbritannien“

Kontakt
 Maximilian Stoib
Maximilian Stoib
Presse / Öffentlichkeitsarbeit
+49 (0)89-551 78-335 +49 (0)151-576 659 26

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik sanken die bayerischen Exporte im Februar 2021 um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und lagen damit insgesamt bei 15,3 Milliarden Euro. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sieht die Zahlen mit Sorge: „Die bayerische Exportwirtschaft stagniert quasi und hat mit den Folgen von Pandemie und Rezession weiter zu kämpfen. Wir müssen die Unternehmen jetzt entlasten. Die Krisenbewältigung muss oberste Priorität haben.“

Brossardt weiter: „Das Minus im Februar stagniert, obwohl die Ausfuhren nach China, unserem zweitgrößten Exportmarkt, um 38 Prozent höher lagen als im Februar 2020. Im Vergleich zum Februar 2020 haben wir in vielen für Bayern besonders wichtigen Exportmärkten deutliche Rückgänge: Die Ausfuhren in unseren größten Exportmarkt, die Vereinigten Staaten, fielen um 14,4 Prozent, die Exporte in den gesamten europäischen Markt sanken um 0,8 Prozent. Gravierend ist der Rückgang im Handel mit dem Vereinigten Königreich: Die Ausfuhren sanken um 12,8 Prozent und die Einfuhren um 9,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Hier werden die Folgen des Brexit für die bayerische Wirtschaft klar und deutlich.“ „Positiv hervorzuheben ist eine leichte Erholung von 0,9 Prozent bei den Ausfuhren von Personenkraftwagen. Aber das ist kein Grund zur Entwarnung. Die Rückgänge betreffen viele für die bayerische Exportwirtschaft zentrale Warengruppen. Wir haben Einbußen von -2,7 Prozent bei Eisen-, Blech- und Metallwaren und -8,9 Prozent bei elektronischen Bauelementen. Bei pharmazeutischen Erzeugnissen sind es sogar -11,2 Prozent“, so der vbw Hauptgeschäftsführer. „Die Folgen der Pandemie werden wir noch lange spüren, auch beim Außenhandel“, erklärt Brossardt.