Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 12. Mai 2021

Pressemitteilung

Besuch des britischen Handelsministers Greg Hands bei der vbw / Brossardt: „Defizite beheben und zu konstruktivem Miteinander zurückkehren“

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 Lena Grümann
Lena Grümann
Presse / Öffentlichkeitsarbeit
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Anlässlich eines Besuchs des britischen Handelsministers Greg Hands bei der vbw verweist der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, auf die langen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Bayern und dem Vereinigten Königreich: „Das soll auch künftig so sein – trotz der Probleme und Unsicherheiten im europäisch-britischen Waren- und Dienstleistungsverkehr seit dem Brexit.

Obwohl sich die Unternehmen in den vergangenen Jahren so gut wie möglich auf die neuen Handelsbarrieren vorbereitet haben, sehen sie sich mit deren Auswirkungen konfrontiert. Gerade in Zeiten, in denen die Unternehmen mit dem Corona-bedingten massiven Wirtschaftseinbruch zu kämpfen haben, stellt der Brexit auch mit dem Handels- und Kooperationsabkommens eine erhebliche Belastung dar. Jetzt gilt es, gemeinsam die Probleme zu minimieren. Daher freuen wir uns umso mehr über den Besuch des britischen Handelsministers“, so Brossardt. Thematisiert wurden Verzögerungen im Warenverkehr nach Großbritannien, bürokratische Hürden, gestiegene Transportkosten, anfallende Zollgebühren, die Einfuhrumsatzsteuer sowie die Verunsicherung durch die neue britische Produktkennzeichnung.

Bereits für Juli wurde eine gemeinsame Veranstaltung zu den Handels- und Wirtschaftsbeziehungen vereinbart. Auch die vbw Brexit-Hotline soll neu beworben werden. Ein bayerisch-britisches Hoffest ist für September vorgesehen. „Ziel muss es sein, die auf beiden Seiten bestehenden Defizite zu beseitigen und so schnell wie möglich wieder zu einem konstruktiven Miteinander zurückzukehren. Dafür treten wir beide ein“, so Brossardt im Gespräch mit Greg Hands abschließend. Handelsminister Greg Hands ergänzt: „Das Vereinigte Königreich und Bayern arbeiten eng zusammen bei Handel und Investitionen sowie in Wissenschaft und Forschung. 20 Prozent der gesamten deutschen Investitionen in Großbritannien kommen aus Bayern. Umgekehrt gibt es auch 260 britische Unternehmen in Bayern, die insgesamt 42.000 Mitarbeiter beschäftigen. Mit Deutschland verbindet uns eine langjährige Freundschaft, die auf gemeinsamen Werten und Interessen basiert.“

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2021 lagen die bayerischen Exporte ins Vereinigte Königreich um 22,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Mit einem Handelsvolumen von 15,3 Mrd. Euro im Jahr 2020 ist Großbritannien neuntwichtigster Handelspartner des Freistaats.