Letzte Aktualisierung: 18. Mai 2017

Studie

Vermögensverteilung: Vorurteilen auf der Spur

Vermögensverteilung - Vorurteilen auf der Spur

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Immer wieder werden Studien und Umfragen vorgelegt, die Deutschland und der Welt eine ungerechte und immer ungerechtere Verteilung von Vermögen vorwerfen. Die Medien berichten gerne darüber, Ergebnis sind regelmäßig neue Umverteilungsdebatten. Nicht diskutiert wird, ob die berichteten Fakten und Meinungen Vorurteile sind oder ob sie stimmen. Übergangen wird, welche natürlichen Effekte hinter der Vermögensverteilung stehen. Valide wissenschaftliche Aussagen zu diesen Fragen sind rar.

Vermögensstatistik mit Defiziten

Nach den vorliegenden Statistiken als vermögensarm gilt der verschuldete Hausbesitzer mit gutem Einkommen genauso wie der wirklich Arme. Statistisch vermögensarm ist der Student mit leerem Konto, aber besten Einkommensaussichten ebenso wie jemand, der nie selbst gespart hat, aber eine gute Altersvorsorge erwarten kann. Nicht zuletzt werden in der Statistik große Teile der Vermögen gerade der weniger Begüterten nicht berücksichtigt. Darunter fallen insbesondere auch Rentenansprüche. Das führt zum vorschnellen Ruf,

Vorurteile ausräumen – Fakten klären – Chancen zum Vermögensaufbau entwickeln

Darüber werden wichtige Aspekte übergangen. Offen bleiben Fragen nach Fehlern in der Statistik, die zu falschen Schlussfolgerungen führen. Zu wenig diskutiert wird, wie breite Vermögensperspektiven entstehen und wie Menschen mit ihrem Verhalten darauf Einfluss nehmen. Nicht zuletzt wird kaum darüber gesprochen, wie politisch sinnvoll angesetzt werden kann, um die Möglichkeiten zum Aufbau von Vermögen zu verbessern. Und übergangen wird auch, wie wertvoll die Bindung von Privatvermögen in unternehmerischem Engagement für die Gesellschaft ist.

Die vbw Studie Vermögensverteilung – Vorurteilen auf der Spur geht diesen Aspekten nach.

Schwerpunkte der Studie

Die Studie belegt klar, dass es die oft beklagte Auseinanderentwicklung von Vermögen nicht gibt. Sie belegt, an welcher Stelle die Vermögen weniger begüterter Haushalte systematisch unterzeichnet werden. Herausgearbeitet werden signifikante Erklärungen für die Vermögensverteilung:

  • das Alter bzw. der Vermögensaufbau im Laufe des Lebens,
  • Wohneigentum,
  • regionale Faktoren,
  • individuelle Lebensentscheidungen,
  • der Bildungsgrad,
  • unternehmerisches Engagement.

Diese Analysen geben Hinweise darauf, wo angesetzt werden kann, um dort, wo es angebracht ist, neue Perspektiven zum Aufbau privater Vermögen zu schaffen.

Ergänzend untersucht die Studie die mit der Besteuerung von Vermögen verbundenen Risiken.

Ein einleitendes Kapitel fasst die wichtigsten Ergebnisse der Studie auf vier Seiten zusammen.


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Ansprechpartner
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Dr. Benedikt Rüchardt

Steuern, Finanzen, Landesentwicklung, Wirtschaft und Kommunen

+49 (0)89-551 78-249
Benedikt Rüchardt
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