Letzte Aktualisierung: 08. März 2017

Kooperation

Rückblick - Werteorientierte Personalpolitik in der Arbeitswelt 4.0

Zusammen mit der Hanns-Seidel-Stiftung hat die vbw am 07. März 2017 im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung über eine werteorientierte Personalpolitik in der Arbeitswelt 4.0 diskutiert.

Arbeitswelt 4.0: Werte als Leitlinie des Handelns

In ihrem Begrüßungsstatement betonte Frau Professor Ursula Männle, Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, dass auch in der Arbeitswelt 4.0 Werte wie Verantwortung und Vertrauen weiter Bedeutung haben müssten und eine Leitlinie des Handelns bilden sollten.

Flexiblere Arbeitswelt führt zu neuen Anforderungen an den Rechtsrahmen für Arbeit

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt machte deutlich, dass der Wandel der Arbeitswelt zu einem hohen Maß an Flexibilität führe und sich so Organisationsstrukturen grundlegend ändern werden. Es gilt daher, den Rechtsrahmen entsprechend anzupassen, um die Chancen, die sich ergeben, nutzen zu können. Weiterer Handlungsbedarf besteht bei der Aus- und Weiterbildung: Der Einzelne müsse auf diese Weise für die Anforderungen der neuen Arbeitswelt fit gemacht werden.

Arbeitswelt 4.0 in Wirtschaft und Wissenschaft

Wie sowohl Mitarbeiter als auch Unternehmen die Möglichkeiten der neuen Arbeitswelt nutzen können, zeigten Nishanthi Schirrmeister und Kay Mantzel von Microsoft Deutschland auf. Sie stellten das Work life flow-Konzept von Microsoft vor.

Ein Impuls aus der Wissenschaft auf das Thema gab Frau Professor Sackmann vom Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität der Bundeswehr München. Sie zeigte auf, welche neuen Anforderungen sich an die Führung und Organisationsstrukturen im Unternehmen ergeben und betonte die Notwendigkeit einer Wertediskussion als Basis für die Unternehmenskultur. Werte müssen im Unternehmensalltag und nach außen vorgelebt werden.

Politik muss Transformationsprozess mitgestalten

In der abschließenden Diskussionsrunde begrüßte Moderator Karsten Böhne vom Bayerischen Rundfunk Markus Blume, den stellvertretenden Generalsekretär der CSU. Blume betonte, dass jeder Arbeitsplatz von der Digitalisierung betroffen sein werde. Aufgabe der Politik sei es, den Transformationsprozess zu gestalten und sicherzustellen, dass neue Arbeitsplätze entstehen, wenn Tätigkeiten durch die Digitalisierung wegfallen.

Die Teilnehmer der Diskussionsrunde waren sich darüber einig, dass Weiterbildung der Schlüssel dazu sei, die eigene Beschäftigungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.

Rückblick

Rückblick - Werteorientierte Personalpolitik in der Arbeitswelt 4.0
am 07.03.2017 in München

Bilder (4)

Begrüßung
Perspektiven der Arbeitswelt 4.0
Diskussionsrunde
Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion

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Kontakt
Ansprechpartner

Beate Neubauer

CSR / Nachhaltigkeit, Soziale Marktwirtschaft, Alterssicherung

+49 (0)89-551 78-214
Beate Neubauer

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