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Tag der Vollbeschäftigung

In Bayern herrscht praktisch Vollbeschäftigung

Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2017 bei 3,2 Prozent, im laufenden Jahr sogar meist unter drei Prozent. So niedrig ist die Arbeitslosigkeit in keinem anderen Bundesland. Fast 5,5 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 7,5 Millionen Erwerbstätige – das sind die höchsten Niveaus aller Zeiten.

In der bayerischen Wirtschaft finden aber nicht nur sehr viele Menschen einen Arbeitsplatz, die Unternehmen des Freistaats bieten ihren Beschäftigten auch gute und faire Bedingungen. Der weitaus größte Teil der Arbeitsplätze sind unverändert unbefristete Vollzeitstellen. Die Beschäftigten in Bayern verdienen überdurchschnittlich gut, ihre Reallöhne sind in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen.

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Katja Schlendorf-Elsäßer

Geschäftsführerin ibw

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Katja Schlendorf-Elsäßer
Starkes Bayern - Gute Arbeit
Faktenblatt | PDF

Vorsprung Bayern

Dahinter steht ein überdurchschnittliches Wachstum der bayerischen Wirtschaft. Im Schnitt der letzten fünf Jahre stieg das Bruttoinlandsprodukt im Freistaat um 2,0 Prozent p. a.. In keinem anderen Flächenland war das Wachstum höher.

Die Beschäftigung liegt auf Rekordniveau

Derzeit stehen in Bayern fast 5,6 Millionen Menschen in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Das ist der höchste Beschäftigungsstand aller Zeiten. Gleiches gilt für die Zahl der Erwerbstätigen, die bei 7,5 Millionenliegt.

Mit derzeit 240.000 Auszubildenden liegt die Ausbildungsquote in der bayerischen Wirtschaft bei 4,3 Prozent.

Allein in den letzten fünf Jahren stieg die Beschäftigtenzahl um rund 630.000, das ist ein Plus von 13 Prozent. Bundesweit lag das Plus nur bei knapp 10 %. Das Beschäftigungswachstum fand in ganz Bayern statt.

Auf dem Arbeitsmarkt herrscht praktisch Vollbeschäftigung

Im Jahresdurchschnitt 2017 lag die Arbeitslosenquote in Bayern bei 3,2 Prozent, im laufenden Jahr sogar meist unter drei Prozent. Das ist bundesweit die niedrigste Quote und bedeutet praktisch Vollbeschäftigung. Zum Vergleich: Die westdeutsche Arbeitslosenquote betrug 2017 5,3 Prozent, deutschlandweit waren es 5,7 Prozent.

In ganz Bayern ist die Arbeitslosigkeit unterdurchschnittlich. Selbst in Mittelfranken, dem Regierungsbezirk mit der höchsten Arbeitslosigkeit, lag die Quote 2017 mit 3,9 Prozent deutlich unter dem (west-)deutschen Schnitt.

Besonders gering ist die Jugendarbeitslosigkeit. Für die unter 25-Jährigen lag die Quote 2017 bei 2,8 Prozent (West-Deutschland: 4,6 Prozent, Deutschland: 5,1 Prozent).

Vor allem Frauen und ältere Menschen profitieren von der positiven Arbeitsmarktentwicklung. Die Erwerbstätigenquote der Frauen stieg in den letzten zehn Jahren von knapp 66 auf 77 Prozent. Die Erwerbstätigenquote der Menschen zwischen60 und 65 Jahren verdoppelte sich von knapp 28 auf 57,4 Prozent.

Die unbefristete Vollzeitstelle ist die Regel

73 Prozent der Beschäftigten in Bayern haben ein Vollzeitarbeitsverhältnis, in der Privatwirtschaft sind es sogar rund 80 Prozent.

88 Prozent der Arbeitsverhältnisse sind unbefristet.

Zeitarbeit sorgt für Flexibilität und ist eine Brücke in den Arbeitsmarkt

Im Jahr 2017 waren in bayerischen Betrieben 161.000 Zeitarbeitnehmer tätig. Das sind lediglich 2,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

Die Unternehmen nutzen die Zeitarbeit als Flexibilisierungsinstrument, um Auftragsspitzen abzufangen und Personalausfälle zeitlich zu überbrücken.

Für die Arbeitnehmer ist die Zeitarbeit ein erfolgreiches Sprungbrett in den Arbeitsmarkt. 67 Prozent der 2017 neu eingestellten Zeitarbeitnehmer waren zuvor beschäftigungslos, ein Drittel davon länger als ein Jahr.

Beschäftigungswachstum in ganz Bayern seit 2012

Oberbayern + 16,0 Prozent

Niederbayern + 14,3 Prozent

Oberpfalz + 14,1 Prozent

Oberfranken + 8,5 Prozent

Mittelfranken + 11,3 Prozent

Unterfranken + 7,8 Prozent

Schwaben + 12,6 Prozent

Die Beschäftigten verdienen gut

Im Schnitt über alle Branchen lag das Bruttomonatsentgelt eines Beschäftigten in Bayern im Jahr 2017 bei 3.940 Euro. Inklusive Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld bedeutete dies ein Jahresbruttoentgelt von 52.800 Euro.
Für einen typischen Facharbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung lag das Bruttomonatsentgelt bei 3.200 Euro im Monat bzw. gut 42.000 Euro im Jahr.
Im bundesweiten Durchschnitt liegen die Entgelte um rund 6 Prozent niedriger.
Die Beschäftigten erhielten in den vergangenen Jahren ein spürbares Reallohnplus. Trotz Wirtschaftskrise sind die Entgelte seit 2008 um 18,5 Prozent gestiegen. Die Inflation lag im selben Zeitraum bei gut 9 Prozent.

Es ist ein Glück in Bayern zu arbeiten

5.598.000

Beschäftigte arbeiten in Bayern – Rekord

63 von 96

Landkreise / kreisfreie Städte haben Vollbeschäftigung

52.800 €

beträgt das Durchschnittseinkommen in Bayern

+ 137.000

neue Arbeitsplätze in nur 12 Monaten

88%
der Arbeitsverhältnisse sind unbefristet

240.000

Auszubildende machen Ihre Ausbildung in Bayern

„Vollbeschäftigung ist ein wichtiger Beitrag zur gesellschaftspolitischen Stabilität”

Franz-Josef Pschierer

Bayerischer Staatsminister
für Wirtschaft, Energie und Technologie

Wertekanon der bayerischen Wirtschaft

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