Letzte Aktualisierung: 29. Juni 2015

Studie

Hybride Geschäftsmodelle - als Lösungsanbieter zum Erfolg

Hybride Geschäftsmodelle als Lösungsanbieter zum Erfolg

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Hybride Geschäftsmodelle, also die Bündelung von Industriewaren und Dienstleistungen, die von einem oder mehreren Unternehmen in Kooperation angeboten werden, sind für viele Branchen keine Neuheit. Dennoch erleben wir gegenwärtig Umwälzungsprozesse, die sich nachhaltig auf die Geschäftsmodelle vieler Unternehmen auswirken werden. Die Studie schließt sich an eine Untersuchung aus dem Jahr 2011 im Auftrag der vbw an, bei der Grundlagen zur hybriden Wertschöpfung erarbeitet und erhoben wurden.

Mehr Unternehmen bieten produktbegleitende Dienstleistungen an

Aktuell bieten knapp 25 Prozent der Unternehmen in nennenswertem Umfang produktbegleitende beziehungsweise produktergänzende Dienstleistungen an und positionieren sich damit als Lösungsanbieter erfolgreich auf den Märkten. Gegenüber 2011 entspricht das einer Zunahme um fast zehn Prozentpunkte, womit der Zuwachs doppelt so hoch ausfiel, wie von den Unternehmen damals prognostiziert.

Digitalisierung und sich wandelnde Kundenbedürfnisse

Treiber dabei sind einerseits technologische Entwicklungen, wie die inzwischen alle Bereiche durchdringende Digitalisierung, andererseits aber auch sich wandelnde Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden. Wer heute ein Produkt kaufen will, der verbindet damit oftmals eher einen bestimmten Nutzen als den realen Besitz eines Gegenstands. Das Unternehmen, das ihm eine auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Lösung anbieten kann, hat damit im Wettbewerb die Nase vorn.

Geschäftsmodelle hybrider Wertschöpfung

Die Anfänge hybrider Wertschöpfung liegen oft in produktionsnahen Dienstleistungen wie beispielsweise Montage, Wartung und Logistik, aber das Spektrum reicht von der Finanzierungsphase über Beratungsleistungen in der Entwicklungsphase bis hin zu laufenden Optimierungen im Betrieb und Entsorgungslösungen. Wie sich diese Geschäftsmodelle entwickeln und welche Perspektiven damit verbunden sind, haben wir mit der vorliegenden Studie analysiert.

Hybride Unternehmen sind erfolgreicher

Im Ergebnis wird deutlich, dass vernetzt arbeitende Lösungsanbieter nicht nur innovativer, sondern auch wirtschaftlich erfolgreicher sind. Die sinnvolle Erweiterung des Kerngeschäfts und die Kooperation mit neuen Partnern sind fraglos Herausforderungen und erfordern Investitionen. Es lohnt sich aber für viele Betriebe, sich diesen zu stellen, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen. Gerade die Best Practice Beispiele bayerischer Unternehmen zeigen auf, was für ein großes Potenzial in diesem Bereich steckt.


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Christine Völzow

Büroleiterin des Präsidenten und des Hauptgeschäftsführers

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