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    Letzte Aktualisierung: 26. Januar 2016

    Studie

    Industriestandort Bayern im internationalen Vergleich - Niveauranking

    Wie bereits im Vorjahr rangiert der Industriestandort Bayern im weltweiten Vergleich auf Platz zwei. Die Standortqualität des Freistaats ist spürbar besser als die seiner wichtigsten Wettbewerber, es bestehen jedoch auch große Herausforderungen.

    Starke Industrie in Bayern

    Über ein Viertel der gesamten Wertschöpfung des Freistaats wird in der Industrie erzielt. Damit hat Bayern weltweit die vierthöchste Industriedichte. Während die meisten Länder eine De-Industrialisierung erleben, hat das Gewicht des Verarbeitenden Gewerbes in Bayern langfristig zugenommen. Dieser Erfolg ist der Leistungsfähigkeit der Unternehmen, aber auch der Qualität des Standorts zu verdanken.

    Industrieller Spitzenstandort Bayern

    Im Vergleich der industriellen Standortqualität von 45 Staaten belegt Bayern wie bereits im Vorjahr den zweiten Rang. Deutschland insgesamt ist ebenfalls gut auf Platz vier platziert und konnte sich um zwei Ränge verbessern. In fünf von sechs Teilbereichen liegt der Freistaat in den Top Ten. Fast am Ende der Skala rangiert Bayern lediglich in Bereich der Kosten.

    Große Herausforderungen

    Das Kostenthema ist die größte Herausforderung für unseren Industriestandort - vor allem in Bezug auf Arbeits- und Energiekosten. Doch auch in den anderen Bereichen müssen wir intensiv daran arbeiten, unser gutes Niveau nicht zu verspielen. Dies gilt vor allem für die Verkehrs- und IT-Infrastruktur. Lag Bayern hier im vergangenen Jahr hier noch auf dem Spitzenplatz, rangiert es aktuell nur noch auf Rang vier.

    Emerging Markets: Aufholprozess der Schwellenländer

    Die Stärkung unseres Industriestandorts ist eine Daueraufgabe. Dies gilt umso mehr, als wir mit zahlreichen Schwellenländern im globalen Wettbewerb stehen, die dynamisch wachsen und bezüglich der Standortqualität spürbar aufholen. Bereits heute ist China unser größter Konkurrent auf den Weltmärkten, wie die vorliegende Studie zeigt. Mit Mexiko und Südkorea befinden sich zwei weitere Emerging Markets unter den Top Ten unserer Wettbewerber. Zwar ist die Standortqalität derzeit in den Industrieländern deutlich höher als in den Schwellenländern. Dies liegt vor allem an der Infrastruktur und dem staatlichen Ordnungsrahmen. Doch die Emerging Markets holen auf. Sie punkten vor allem durch das niedrige Kostenniveau. In Osteuropa und Lateinamerika kommt die Rohstoffverfügbarkeit hinzu, in Asien die Marktentwicklung.


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