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    Letzte Aktualisierung: 28. Januar 2016

    Position

    Industrielle Wertschöpfung für Deutschland und Bayern

    Die Industrie ist der Kern der Volkswirtschaft und der Motor für Wachstum und Beschäftigung auch in anderen Branchen. Die vbw setzt deshalb auf eine leistungsstarke und wettbewerbsfähige Industrie als Basis für Wachstum und Wohlstand für unsere gesamte Wirtschaft und Gesellschaft.

    Die Industrie in Deutschland und Bayern

    Die Industrie ist seit Jahrzehnten die unverzichtbare Basis des Erfolgs unserer Volkswirtschaft und steht für den Wohlstandsgewinn in unserem Land. 2014 wurden 22,2 Prozent der
    deutschlandweiten Bruttowertschöpfung in der Industrie erwirtschaftet, in Bayern lag der Wertschöpfungsanteil sogar bei 26,5 Prozent. Im weltweiten Durchschnitt liegt der entsprechende Anteil bei rund 17 Prozent.

    Unsere heimische Industrie befindet sich in einer guten Ausgangslage. Die Unternehmen sind gut aufgestellt und auf den Weltmärkten erfolgreich. Unsere Industrie ist international positioniert, sowohl auf der Absatz- als auch der Zulieferseite. Das Produktportfolio der Unternehmen korrespondiert mit der globalen Nachfrage. In vielen Bereichen sind komplexe technische Lösungen sowie hybride Angebote aus Produkt und Dienstleistung notwendig. Beides ist eine typische Stärke der deutschen und bayerischen Industrie.

    Der heimische Industriestandort

    Bayern ist ein industrieller Spitzenstandort. Im vom IW Köln jährlich durchgeführten internationalen Vergleich der Industriestandorte belegte der Freistaat im Niveau-Ranking zuletzt den zweiten Platz. Deutschland kommt auf einen ebenfalls sehr guten vierten Rang. In fünf von sechs Kategorien liegt der Freistaat unter den TOP-10. Die bedeutendsten Stärken hat Bayern in den Bereichen Markt, Wissen und Staat.

    Auch im Dynamik-Ranking des internationalen Standortvergleichs, welches die Entwicklung der Standortfaktoren im Zeitablauf analysiert, kann Bayern ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielen und rangiert auf Rang zwölf. Deutschland insgesamt liegt auf dem 16. Platz. Die
    besten Platzierungen erhält der Freistaat im Themenfeld Wissen und bei der Infrastruktur.

    Der entscheidende Standortnachteil ist das Kostenniveau. Hier schneidet Bayern ebenso
    wie Deutschland insgesamt nicht nur im Niveau- sondern auch im Dynamik-Ranking
    sehr schlecht ab.

    Die Position der vbw

    Für die vbw ist klar: Industrie hat Zukunft, Industrie ist Zukunft. Es ist eine Daueraufgabe, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und der Unternehmen zu stärken. Dabei
    geht es nicht um die gezielte Lenkung hin zu einer vermeintlich idealtypischen Industriestruktur. Aufgabe der Wirtschaftspolitik ist es, den Ordnungsrahmen marktwirtschaftlich zu gestalten, effizient öffentliche Dienstleistungen zu erbringen und eine leistungsfähige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

    Die folgenden zwölf Punkte können aus Sicht der vbw entscheidend dazu beitragen,
    industrielle Wertschöpfung in Deutschland und Bayern zu sichern und auszubauen:

    • Auf hybride Wertschöpfung setzen
    • Auf F+E und Innovationen setzen
    • Digitalisierung zügig vorantreiben
    • Absatzmärkte stärker internationalisieren
    • Produktportfolio auf globale Megatrends ausrichten
    • Wertschöpfungskette stärker internationalisieren
    • Arbeitskosten begrenzen und Flexibilität am Arbeitsmarkt ausbauen
    • Steuern: System vereinfachen und Erhöhungen vermeiden
    • Verkehrsinfrastruktur verbessern
    • Energie: Verfügbarkeit sichern und Kosten begrenzen
    • Rohstoffverfügbarkeit gewährleisten
    • Verfügbarkeit von Fachkräften sichern


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    Volker Leinweber

    Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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