Letzte Aktualisierung: 24. März 2016

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Globalisierung schafft Wachstum und Wohlstand

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Die zunehmende Internationalisierung der deutschen und bayerischen Wirtschaft führt zu Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand.

Deutschland und Bayern in der Weltwirtschaft

Deutschland ist eine offene Volkswirtschaft mit geringen Handelsbarrieren. Der deutsche und bayerische Außenhandel expandiert seit vielen Jahren kräftig und wächst deutlich schneller als die Wirtschaft insgesamt. Von 2000 bis 2015 nahmen sowohl Exporte als auch Importe in Bayern um rund 90 Prozent zu. Das nominale BIP hingegen wuchs im selben Zeitraum nur um 49 Prozent.

Unsere Industrieunternehmen haben auch ihre Wertschöpfungskette internationalisiert. Der Anteil importierter Vorleistungen an der Industrieproduktion stieg von 12 Prozent im Jahr 1991 auf 21 Prozent im Jahr 2010. Auch die eigene Auslandsproduktion hat spürbar zugenommen. Der Bestand an Direktinvestitionen bayerischer Industrieunternehmen im Ausland hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt. Im Inland nahm das Bruttoanlagevermögen um lediglich 14 Prozent zu.

Die Internationalisierung der Wirtschaft war und ist erfolgreich. Trotz des Erstarkens der Schwellenländer konnten Deutschland und Bayern ihre Positionen auf den Weltmärkten halten. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen aus Deutschland stiegen seit 1995 um 11 Prozent stärker als die Importe der Handelspartner. Das bedeutet, dass die deutsche Wirtschaft auf ihren Absatzmärkten sogar Marktanteile hinzugewonnen hat.

Globalisierung schafft Wertschöpfung, Wachstum und Beschäftigung

Der Begriff der Globalisierung ist in der öffentlichen Diskussion heute oft negativ besetzt. Doch Befürchtungen sind unbegründet. Die Internationalisierung der deutschen und bayerischen Wirtschaft hat in mehrfacher Hinsicht positive Effekte.

  • Der Export sorgt für ein höheres Wirtschaftswachstum im Inland.
  • Durch die Erschließung neuer Märkte und die verstärkte Präsenz in den dynamisch wachsenden Schwellenländer kann der Export und damit das Wachstum in Deutschland und Bayern noch stärker gesteigert werden.
  • Durch den Bezug von Vorleistungen aus kostengünstigeren Standorten erhöhen die heimischen Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit und steigern somit ihre Wertschöpfung im Inland.
  • Das Wachstum der deutschen Exporte schafft auch in anderen Staaten Wertschöpfung und Wachstum.
  • Die Erfolge der Exportwirtschaft führen über Zulieferverflechtungen auch in den binnenwirtschaftlich orientierten Branchen zu Wachstum.
  • Die Lohnzuwächse der Beschäftigten in der Exportwirtschaft erhöhen die inländische Kaufkraft.


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Volker Leinweber

Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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