Letzte Aktualisierung: 31. Oktober 2019

Studie

Rohstoffsituation der bayerischen Wirtschaft

Rohstoffsituation der bayerischen Wirtschaft

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Für die bayerische Industrie ist die zuverlässige Versorgung mit Rohstoffen eine wichtige Grundlage ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen in ausreichender Menge und zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten muss gesichert sein.

Herausforderung Rohstoffsicherung

Die natürlichen Ressourcen sind begrenzt, gleichzeitig nimmt der Rohstoffbedarf weltweit zu. Viele Erzeugnisse der Industriebetriebe in Bayern enthalten Rohstoffe, die nur in wenigen Regionen der Welt vorkommen, wie zum Beispiel Seltene Erden. Ein Versorgungsengpass bei diesen Rohstoffen kann ganze Wertschöpfungsketten lahmlegen und damit enormen Schaden verursachen. Solche Rohstoffe kommen insbesondere bei allen Zukunftstechnologien zum Einsatz, beispielsweise für Energiespeicher, Beleuchtungssysteme oder in der Informationstechnologie.

Fallstudien 3D-Druck und Elektromobilität: neue Technologien, veränderte Anforderungen

Die vorliegende Version ist eine weitere Aktualisierung der Rohstoffstudie, die von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. im September 2009 erstmals vorgelegt wurde, um Politik und Unternehmen für die zunehmende Herausforderung zu sensibilisieren. Sie analysiert die aktuelle Situation bei den einzelnen metallischen und mineralischen Rohstoffen, illustriert an den Fallbeispielen Elektromobilität und 3D-Druck, welche Verschiebungen sich im Zuge des technologischen Wandels ergeben können und zeigt entscheidende Weichenstellungen für eine sichere Rohstoffversorgung auf.

Rohstoffsicherung durch Unternehmen

Die Sicherung der Versorgung mit Rohstoffen ist zunächst einmal Aufgabe jedes einzelnen Unternehmens. Mit langfristigen Lieferverträgen, diversifizierten Bezugswegen und einer laufenden Erforschung und Entwicklung von Substitutions- und Recyclingstrategien kommen sie ihr nach. Die betrieblichen Möglichkeiten stoßen jedoch an Grenzen.

Aufgaben der Politik

Wichtigste Aufgaben der Europäischen Union sowie nationaler politischer Institutionen sind daher das Offenhalten der Rohstoffmärkte sowie die Pflege guter Beziehungen zu rohstoffreichen Ländern. Protektionistischen Tendenzen muss entgegengetreten und auf einen Abbau von Handelshemmnissen gedrungen werden. Zudem müssen die Grundlagenforschung zum effizienten Rohstoffeinsatz gefördert und in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zukunftsfeste Recyclingkonzepte entwickelt werden.


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Ansprechpartner
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Dr. Peter Pfleger

Umwelt, Verkehr, Rohstoffe, Verbraucherschutz

+49 (0)89-551 78-249
Peter Pfleger
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