Letzte Aktualisierung: 21. Juni 2018

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Robotersteuer, Wertschöpfungsabgabe und bedingungsloses Grundeinkommen

Robotersteuer, Wertschöpfungsabgabe und Grundeinkommen

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Rufe nach einer Roboter- oder Maschinensteuer, einer Sondersteuer für die digitale Wirtschaft und einem bedingungslosen Grundeinkommen werden immer wieder laut, wenn Menschen befürchten, durch Maschinen und Digitalisierung ihren Arbeitsplatz und ihre soziale Absicherung zu verlieren.

Solche Sorgen müssen ernst genommen werden. Um sie auszuräumen, sind neue Umverteilungsinstrumente aber der falsche Weg.

Technischer Fortschritt verbessert Perspektiven am Arbeitsmarkt

Technischer Fortschritt hat bisher Arbeitsmarktperspektiven regelmäßig verändert – und sie dabei insgesamt verbessert. Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass dies im Rahmen der digitalen Transformation anders sein wird. Das wahre Risiko liegt darin, das Potenzial des technischen Fortschritts am Standort nicht auszuschöpfen und die damit verbundenen wirtschaftlichen Möglichkeiten anderen zu überlassen.

Roboter- oder Digitalsteuer schwächt Deutschland und die EU

Eine Robotersteuer oder eine Sondersteuer für die digitale Wirtschaft würden genau dazu führen: Die Wettbewerbsfähigkeit, und damit Deutschland und die EU würden geschwächt, andere kämen auf die Überholspur.

Bedingungsloses Grundeinkommen zerstört den Sozialstaat

Auch das bedingungslose Grundeinkommen, das mit dem Anspruch, Folgen der Digitalisierung abzufedern, verbunden wird, erreicht tatsächlich das genaue Gegenteil – es zerstört die Grundlagen unseres Sozialstaates. Wieso das so ist, zeigt die vorliegende Position.

Digitalisierung: den Wandel gestalten

Digitalisierung heißt Wandel, den es zu gestalten gilt. Wie die Möglichkeiten der Digitalisierung gehoben werden und allen zugutekommen können, zeigt die vbw in einer Fülle an Publikationen und Kongressen. Informationen und Einladungen dazu finden Sie auf unserer Homepage.


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Dr. Benedikt Rüchardt

Wirtschaftspolitik

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