Letzte Aktualisierung: 22. März 2017

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Bürgerversicherung kostet 300.000 Jobs im Gesundheitssystem

Eine Bürgerversicherung würde nicht nur den Faktor Arbeit deutlich höher belasten, sondern auch das Gesundheitssystem direkt schädigen: Eine Studie des Wifor-Instituts rechnet mit über 300.000 Jobs, die verloren gehen würden.

Konkret berechnen die Darmstädter Forscher eine Bruttowertschöpfung durch die PKV als Wirtschaftsakteur von rund 37,3 Milliarden Euro. Von dieser Bruttowertschöpfung hängen direkt, indirekt und induziert rund 705.016 Arbeitsplätze in Deutschland ab.

Mehrumsätze durch PKV-Versicherte stützen das Gesundheitssystem

In einer Bürgerversicherung ohne Privatpatienten entfiele eine Bruttowertschöpfung in Höhe von 13,4 Milliarden Euro, die in Deutschland durch Mehrumsätze der Privatpatienten finanziert wird. Damit verbunden wäre der Wegfall von etwas über 300.000 Erwerbstätigen, die diese vom Mehrumsatz finanzierte Bruttowertschöpfung zum Beispiel im Bereich der ambulanten medizinischen Versorgung erwirtschaften.

Die Zusammenfassung der Wifor-Studie finden Sie hier zum Download.

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Zusammenfassung Wifor-Studie

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Franz Niedermaier

Frauen-, Familien- und Gesundheitspolitik, Kirche/Kultur Pflegeversicherung, Krankenversicherung, BGM/BGF

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