Letzte Aktualisierung: 06. August 2018

Information

Das war die BR-Radltour 2018: Unsere vbw champs!

Bayern geht es gut. Unsere Heimat bietet nicht nur eine hervorragende Lebensqualität, sondern auch gute Arbeitsplätze. Damit das Miteinander von Gesellschaft und Wirtschaftklappt, brauchen wir aber die Menschen vor Ort: Diese ‚Helden des Alltags‘ machen die Region durch ihr Engagement lebens- und liebenswert. Unsere vbw champs sind diese AlltagsheldInnen.

Sechste Etappe: Marktheidenfeld

„vbw champ“: Monika Elsesser war ehrenamtliche Familienbegleiterin für das ambulante Kinderhospiz Sternenzelt Mainfranken e. V. Der Kinderhospizverein möchte Familien mit lebensbedrohlich erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen betreuen und entlasten. Die Begleitung der betroffenen Kinder und deren Familien im Alltag ist das wichtigste Anliegen des Vereins. So bietet Monika Elsesser den Familien psychosoziale und spirituelle Hilfestellung und sorgt damit für praktische und emotionale Entlastung. Ihr Anliegen und das des Sternenzeltes ist hierbei immer Hilfe zur Selbsthilfe. Sich selbst sieht Monika Elsesser nicht als Sterbe- sondern als Lebensbegleiterin.


Fünfte Etappe: Kitzingen

vbw champ: In vielen unterschiedlichen Projekten hat sich Walter Vierrether um seine Heimat Kitzingen verdient gemacht. In seiner Funktion als „Kitzinger Hofrat“ engagiert er sich seit über 30 Jahren ehrenamtlich für die Belange seiner Region, unter anderem als Büttenredner und Jugendwart bei der Kitzinger Karnevalsgesellschaft sowie als Mitwirkender beim Historischen Kellerspiel. Walter Vierrether wird auch im Ruhestand nicht müde, kulturelle und soziale Projekte zu unterstützen. Dazu gehört unter anderem sein Engagement für den Verein APLAWIA – ein soziales Projekt, um arbeitslose Jugendliche und Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren.


Vierte Etappe: Baiersdorf

vbw champ: Mit hohem persönlichen Einsatz engagiert sich Gisela Lawaczeck im Seniorenbeirat der Stadt Baiersdorf. Sie hat unter anderem einen Fahrdienst für Senioren ins Leben gerufen. Außerdem plant sie einen finanziell unterstützten Hausnotruf für Senioren, die dazu keine Unterstützung durch die Krankenkasse bekommen, weil ihnen noch kein Pflegegrad zusteht.

Dritte Etappe: Berching

vbw champ: Mit hohem persönlichen Einsatz engagiert sich Wilhelm Müller für den Verein „Chancen statt Grenzen“ sowie für die Flüchtlingshilfe Neumarkt. Die Vereinsmitglieder und Helferkreise nutzen ihre persönlichen und beruflichen Netzwerke, um sozial Benachteiligte, insbesondere Flüchtlinge, in die Gesellschaft zu integrieren. Dazu gehört beispielsweise Deutschunterricht und die Vermittlung von Praktika und Arbeitsstellen. Das geschieht gemeinnützig, unpolitisch und unabhängig von Kirchen und Religionen.

Zweite Etappe: Bad Gögging

vbw champ: Schwester Sieglinde setzt sich seit Jahren für die Betreuung Schwerstbehinderter ein. Sie leitete seit 1984 das Cabrini-Haus in Offenstetten und unterstützt die Einrichtung auch weiter nachdem sie in den Ruhestand ging. Noch heute kennt sie die Kinder und Jugendlichen sowie die erwachsenen Menschen mit Behinderungen beim Namen und kann fast über jeden eine Geschichte erzählen. Aufgrund ihrer breiten Kompetenzen und ihrem Sachverstand, aber auch ihrer Fähigkeit, bei schwierigen Fragestellungen gut zu beraten, wurde sie im Jahr 2009 zur Verwaltungsrätin der Katholischen Jugendfürsorge berufen. Seitdem wirkt sie bei weitreichenden Entscheidungen für den Verein mit.

Erste Etappe: Landshut

vbw champ: Petra Dreier gehört zu den Mitbegründern des Vereins „Stille Hilfe“. Mit hohem persönlichem Engagement setzt sie sich für unschuldig in Not geratene Menschen aus dem Landkreis und der Stadt Landshut ein. Die „Stille Hilfe“ unterstützt beispielsweise Familien, alleinerziehende Mütter, Menschen mit Behinderung oder schweren Erkrankungen, Senioren und jeden, der unverschuldet in eine schwere Lebenssituation geraten ist. Das geschieht unbürokratisch und anonym. Geholfen wird mit Haushalts- und Elektrogeräten, Kleidung, Schulbedarf, Zuzahlungen für behindertengerechte Fahrzeuge und Geräte, Möbel, Babyausstattung, Heizmaterial und vielem mehr.

Auftakt in Mühldorf am Inn

vbw champ: Eva Köhr ist erste Vorsitzende des Fördervereins für das Geschichtszentrum Mühldorf e. V. und setzt sich seit über zehn Jahren für die Geschichtsarbeit im Landkreis ein. Ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass landkreisweite Projekte mithilfe des Fördervereins umgesetzt werden. Dazu gehört beispielsweise die Entstehung der Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Mühldorfer Hart. Dem Einsatz von Frau Köhr und ihren Mitstreitern ist es zu verdanken, dass dieser Ort „Gegen das Vergessen“ im April dieses Jahres eröffnet werden konnte.

Bilder zur BR Radltour (7 Bilder)


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Nina Schilling

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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