Letzte Aktualisierung: 21. Juli 2020

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Positive Abschlussbilanz der Vereinbarung "Integration durch Ausbildung und Arbeit"

Die Intiative "Integration durch Ausbildung und Arbeit", die von der Bayerischen Staatsregierung, der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, den Kammern und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit im Herbst 2015 geschlossen wurde, war ein Erfolgsmodell. Nachdem die Vereinbarung mit dem 31. Dezember 2019 ausgelaufen ist, haben die Paktpartner heute eine positive Abschlussbilanz gezogen.

Bis zum Abschluss der Initiative Ende 2019 konnten insgesamt 283.413 Geflüchtete in ein Praktikums-, Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis in Bayern integriert werden. Davon haben rund 116.000 Geflüchtete einen Arbeitsplatz erhalten.Damit wurde das vereinbarte Ziel von 60.000 Arbeitsmarktintegrationen bis Ende 2019 weit übertroffen.

Zusammen mit Paktpartnern große Erfolge erzielt

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte: "Integration kann nur dann gelingen, wenn Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge gezielt den Weg in eine Erwerbstätigkeit finden. Mit unserem Engagement im Rahmen der ‚Initiative – Integration durch Ausbildung und Arbeit‘, das bisher rund 8 Millionen Euro umfasst, haben wir zusammen mit den Paktpartnern große Erfolge erzielt. Wir sind stolz auf zahlreiche Projekte, die dazu beigetragen haben, die Ausbildung und Beschäftigung nachhaltig zu stabilisieren und Unternehmen sowie Geflüchtete gezielt und direkt zu unterstützen. Auch in Zukunft werden wir uns dafür einsetzen, diese Ziele weiter voranzubringen.“

Stabilisierung der Integrationsbemühungen der Verbände

Die Vereinbarung war ein Erfolgsmodell genau zur richtigen Zeit. Auch nach Ablauf führt die vbw bewährte Integrationsprojekte weiter:

Die bayernweit agierenden IdA-Navigatoren , die Unternehmen und Geflüchtete bei der Integration in Ausbildung und Arbeit beraten, sind weiterhin aktiv und unterstützen Sie bei der erfolgreichen Fachkräftesicherung.

Im vbw Projekt sprungbrett into work wurde im Jahr 2019 ein virtuelles Praktikum mittels VR-Brillen umgesetzt. In einem virtuellen Raum kan man bereits an M+E-Maschinen sein Können ausprobieren. Die Brillen können ab sofort beim Projekt für den Berufsorientierungsunterricht ausgeliehen werden.


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Ansprechpartner
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Simona Riester

Integration von Geflüchteten, MINT-Talentförderung, Projekte

+49 (0)89-551 78-222
Simona Riester
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