Letzte Aktualisierung: 31. Mai 2016

Studie

Versorgungsgrad der digitalen Infrastruktur in Bayern

Versorgungsgrad der digitalen Infrastruktur in Bayern

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Die vbw Studie Versorgungsgrad der digitalen Infrastruktur in Bayern analysiert den Stand und die vorhersehbare Entwicklung der leitungsgebundenen und mobilen Netzversorgung in Bayern sowie heutige und künftige Anforderungen an die digitale Infrastruktur. Der Befund ist für Bayern insgesamt erfreulich, zeigt aber auch, dass noch viel Strecke vor uns liegt.

Kernaussagen

Die Studie lässt sich zu folgenden Kernaussagen zusammenfassen:

Ausbaustand

Bei leitungsgebundenen Breitbandanschlüssen liegt Bayern mittlerweile deutschlandweit in der Spitzengruppe. Internationale Vergleichszahlen sind für Bayern noch nicht befriedigend – aber der Freistaat holt auf.

Das Mobilfunknetz steht fast flächendeckend zur Verfügung, weist aber speziell auf nachgeordneten Verkehrsstrecken und außerorts, aber auch auf Autobahnen und innerorts Lücken auf und wird auch bzgl. der Ausbauziele Anforderungen von morgen noch nicht gerecht.

Ausbaugeschehen

Das bayerische Breitbandförderprogramm wird von den Kommunen gezielt genutzt und wirkt sichtlich. Kommunen bauen teils schon zukunftsfest aus, andernteils bleibt Nachrüstbedarf, der zusätzliche Anstrengungen erforderlich macht. Das Breitbandförderprogramm des Bundes kann von den Kommunen ergänzend zur Schließung verbliebener weißer Flecken bei der Breitbandversorgung genutzt werden.

Der Mobilfunkausbau geht weiter, auch hier bleiben Lücken und Handlungsbedarf. Der Ausbau der Mobilfunkverbindungen ist für die Betreiberunternehmen teils schwierig, teils unwirtschaftlich. Hier bleibt ebenso Handlungsbedarf wie zur weiteren Aufrüstung der Mobilfunknetze auf künftige Anforderungen wie zum Beispiel vernetzten Verkehr.

Mit dem Konzept „Bayern WLAN“ will der Freistaat bis 2020 über 10.000 Hotspots in den Kommunen bereitstellen. Damit werden Mobilfunknetze entlastet. Die gesetzlichen Regelungen zur Störerhaftung sind ein zentrales Hindernis für die Bereitstellung gewerblicher Angebote, sollen aber fallen.

Ausbaumonitoring

Die bisherige Datengrundlage erlaubt es nur sehr eingeschränkt, Defizite bzgl. des perspektivisch notwendigen Ausbaus auf 100 Mbit/s in der Fläche, vielfach höherer Bandbreitenbedürfnisse in der Wirtschaft und zukunftsgerechter mobiler Versorgung festzustellen und dazu langfristige Netzentwicklungsstrategien aufzulegen.


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Ansprechpartner
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Dr. Benedikt Rüchardt

Steuern, Finanzen, Landesentwicklung, Wirtschaft und Kommunen

+49 (0)89-551 78-249
Benedikt Rüchardt
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