Letzte Aktualisierung: 12. April 2018

Position

Landesentwicklung und Flächenpolitik

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Eine intakte Umwelt ist Lebensgrundlage und Basis für menschliches Wirtschaften. Anforderungen zum Umweltschutz berühren immer auch wirtschaftliche Interessen. Die Belange des Umweltschutzes und der Wirtschaft sind gegeneinander abzuwägen und grundsätzlich gleichrangig zu berücksichtigen. Das gilt auch bei der Flächenpolitik.

Moderne Flächenpolitik achtet Eigentum und Eigenverantwortung

Eine moderne Flächenpolitik achtet Eigentum und setzt auf Eigenverantwortung statt auf bürokratische Regulierung. Der Staat darf nur Rahmenbedingungen festlegen. In diesem Sinn setzt das bayerische Landesentwicklungsprogramm einen ausgewogenen Rahmen für einen effizienten Umgang mit Flächen vor Ort. Jüngste Neuerungen bauen entsprechende Möglichkeiten und Anreize noch aus.

Volksbegehren stellt ausgewogen abwägende Flächenpolitik in Frage

Ein aktuelles Volksbegehren stellt diese abwägende Politik in Frage und will stattdessen neue Flächenverwendungen hart begrenzen – sei es für das Wohnen, für die Wirtschaft, für Schulen, Kindergärten und andere Infrastrukturen – ungeachtet der damit verbundenen Folgen. Das ist kein sinnvoller Weg.

Position der vbw

Die vbw befürwortet einen sparsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Dazu gehört auch die Bewahrung der Natur überlassener und landwirtschaftlicher Flächen. Die vbw Position Landesentwicklung und Flächenpolitik zeigt, wie sich das auf moderne, klug abwägende Art mit den oben aufgeführten anderweitigen Ansprüchen an die Verwendung von Flächen verbinden lässt. Insgesamt verbindet die vbw mit flächenpolitischen Herausforderungen folgende Ziele, die in dem Positionspapier näher ausgeführt werden:

  • Mit Flächen möglichst sorgsam umgehen
  • Negative Folgen von Baulandentzug und zu hoher Verdichtung berücksichtigen
  • Planungsrechtliche und bauliche Möglichkeiten zum sparsamen Umgang mit Flächen konsequenter ausschöpfen und stärken
  • Durch das Ausgleichsflächensystem bedingte Belastung der Landwirtschaft eindämmen
  • Preissteigernde Effekte am Wohnungsmarkt vermeiden
  • Entwicklungsperspektiven des ländlichen Raums bewahren


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