Letzte Aktualisierung: 27. März 2017

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Bundesverkehrswegeplan 2030 – bedarfsgerechte Verkehrsnetze

Bundesverkehrswegeplan 2030 - Chancen nutzen

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Der Bundesverkehrswegeplan 2030 wird durch Ausbaugesetze für Schiene, Straße und Wasserstraße umgesetzt. Diese Gesetze bilden die Grundlage für Finanzierung und Realisierung der Verkehrsprojekte im Bundesverkehrswegeplan.

Bundesverkehrswegeplan als Grundlage für zukunftsfähiges Gesamtverkehrssystem

Deutschland und vor allem Bayern haben traditionell eine leistungsfähige Infrastruktur. In den letzten Jahren wurde jedoch zu wenig in diesem Bereich investiert. Viele Verkehrswege sind reparaturbedürftig und in Spitzenzeiten überlastet. In den nächsten Jahren ist ein steter Anstieg im Güter- und Personenverkehr zu erwarten. Um Wachstum und Beschäftigung zu sichern, ist ein zukunftsfähiges Gesamtverkehrssystem notwendig. Der neue Bundesverkehrswegeplan ist eine gute Grundlage, um unser Verkehrswegenetz im Herzen Europas nachhaltig zu stärken. Mit den Ausbaugesetzen kann jetzt die Umsetzung der dringenden Projekte angegangen werden.

Bedarfsorientierter Ausbau unter Beachtung regionaler Unterschiede

Das Prinzip „Erhalt vor Neubau“ und die Engpassbeseitigung in hoch belasteten Korridoren stehen im Fokus. Dies ist eine klare Prioritätensetzung. Zu beachten ist, dass Erhalt und Neubau in Einklang gebracht werden müssen. Die Verkehrsinfrastruktur muss konsequent auf den vorhersehbaren Bedarf hin ausgebaut werden. Wichtig ist dabei, regionale Unterschiede beim künftigen Verkehrsaufkommen, der Entwicklung der Bevölkerungsstruktur und der Relevanz der Verkehrsträger für Warentransport und Mobilität zu erkennen und zu berücksichtigen.

Straßenverkehr: Fernverkehrsströme in Bayern entzerren

Ein dringendes Anliegen aus bayerischer Sicht ist es, die Fernverkehrsströme auf den Straßen zu entzerren. Die stark belasteten Nord-Süd-Autobahnen müssen durch den Ausbau der Bundesstraßen B15, B20 und B85 als leistungsfähige Querverbindungen zwischen den Ost-West-Autobahnen A94, A92 und A3 bis zur A6 entlastet werden.

Schienenverkehr: bessere Verknüpfung mit internationalen Verkehrsachsen

Im Schienenverkehr soll die Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans eine bessere Verknüpfung mit internationalen Verkehrsachsen wie Paris – Wien – Bratislava erreichen und den südbayerischen Raum und München enger mit den dynamischen Ländern Osteuropas verbinden. Wesentliche Bedeutung für Bayern hat außerdem eine bessere Anbindung des bayerischen Chemiedreiecks um Burghausen an das europäische Schienennetz.


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Dr. Peter Pfleger

Umwelt, Verkehr, Verbaucherschutz, Rohstoffe

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Peter Pfleger
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