Letzte Aktualisierung: 02. Juni 2016

Position

Ausbau der digitalen Infrastruktur: Aktivitäten des Bundes und Bayerns

Ausbau der digitalen Infrastruktur: Aktivitäten des Bundes und Bayerns

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Für die Wirtschaft und Gesellschaft von heute und morgen spielen digital vernetzte Wertschöpfungsverbunde eine immer größere Rolle. Die bayerische Wirtschaft verdankt ihre gute Position im internationalen Wettbewerb nicht zuletzt dem Vorsprung im Umgang mit Wissen und intelligenter Prozessteuerung – also Kompetenzen, die durch die Digitalisierung ganz außerordentlich stark berührt und verändert werden.

Die vbw Position Ausbau der digitalen Infrastruktur: Aktivitäten des Bundes und Bayerns zeigt auf, wie Bund und Freistaat das Ausbaugeschehen bisher fördern, wohin sich die Netze auf dieser Basis entwickelt haben und wo angesetzt werden muss, um die Infrastrukturen darüber so auszubauen, dass die Wirtschaft nachhaltig digital versorgt wird.

Die in der Position dargelegten Anliegen zur zukunftsgerechten Weiterentwicklung der digitalen Netze lassen sich in aller Kürze wie folgt zusammenfassen:

Wirtschaftliche Entwicklung ist von flächendeckender digitaler Infrastruktur abhängig

Die zukunftsgerechte Entwicklung der Wirtschaft hängt von der flächendeckenden Verfügbarkeit einer hochleistungsfähigen digitalen Infrastruktur ab. Das bezieht sich sowohl auf das leitungsgebundene wie auf das Funknetz.

Die Förderprogramme Bayerns und des Bundes schaffen eine gute Basis für den Bau der Netze der Zukunft

Mit seinem Breitbandförderprogramm schafft der Freistaat Bayern eine gute Basis für ein weiter entwicklungsfähiges Netz der nächsten Generation. Das Förderprogramm des Bundes schließt in Bayern einige Förderlücken. Mit den Programmen werden Ausstattungsstandards von 30 bzw. 50 Mbit/s plus x erreicht. Daneben bringt auch der marktgetriebene Ausbau Bandbreitenzuwachs.

Dem aktuellen Ausbau müssen weitere Schritte folgen – hin zu 100 Mbit/s für alle bis 2020 und zur Umrüstung auf Glasfaser

Auf den mit beiden Programmen erreichbaren Erfolgen muss weiter aufgebaut werden. Im leitungsgebundenen Netz in Bayern muss bis 2020 ein Mindeststandard von flächendeckend 100 Mbit/s erreicht sein. Bedarfsgerechte qualitativ höherwertige Anbindungen müssen durch schnellen Glasfaserausbau oder kürzere Wege zur Glasfaser mit vertretbarem Aufwand realisierbar sein. Die Ausbaupolitik muss strategisch auf technische Aufrüstung und sukzessive Umrüstung zum glasfaserbasierten Gigabitnetz ausgerichtet werden.

Lücken in der Mobilfunkversorgung bereiten Sorgen; der Ausbau muss wettbewerbskonform weiter vorangetrieben werden.

Die flächendeckende Mobilfunk-Versorgung bereitet trotz spürbarer Fortschritte zunehmend Sorgen. Es gibt immer noch zu viele Funklöcher – nicht nur auf Landstraßen und außerorts, sondern auch innerorts und auf Autobahnen. Der Ausbau muss marktorientiert erfolgen. Wettbewerbskonforme Ansätze müssen dafür sorgen, dass schwer erschließbare Gebiete und Strecken bedarfsgerecht mit Mobilfunk für Sprache und Daten versorgt werden. Die standort- und streckenbezogenen Lückenschluss- und Ausbauanstrengungen der Betreiber der Mobilfunknetze müssen über ein Mastenprogramm auch lokal konstruktiv unterstützt werden.


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Ansprechpartner
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Dr. Benedikt Rüchardt

Steuern, Finanzen, Landesentwicklung, Wirtschaft und Kommunen

+49 (0)89-551 78-249
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