Letzte Aktualisierung: 29. Juni 2020

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vbw Energiepreisindex stoppt Talfahrt

Der vbw Energiepreisindex konnte sich im Mai leicht erholen. Der Indikator stieg um 3,8 Prozent gegenüber dem Vormonat. In den Monaten März (-19,0 Prozent) und April (-11,5 Prozent) entwickelte sich der Indikator klar rückläufig und fiel auf den niedrigsten Stand seit Februar 2005. Das Niveau des Vorjahres wurde im Mai noch um 34,0 Prozent unterschritten.

Primärenergie: Höhere Eunfuhrpreise für Erdöl

Der Index für Primärenergie verbesserte sich im Mai um 12,9 Prozent gegenüber April. Im Vergleich zum Mai 2019 sank er jedoch um 52,8 Prozent. Während sich Steinkohle und Braunkohle verbilligten, stiegen die Einfuhrpreise für Erdöl merklich an.

Energiepreisindex Grafik Mai 20

Sekundärenergie: Diesel und Leichtes Heizöl verbilligten sich

Der Sekundärenergie-Preisindex notierte im Mai um 0,7 Prozent unter dem Vormonatsniveau. Gegenüber Mai 2019 sank der Indikator um 14,1 Prozent. Die Preise für Diesel und Leichtes Heizöl gaben im Vergleich zum Vormonat spürbar nach, Flüssiggas verteuerte sich hingegen. Der Strompreisindex, der im Sekundärenergie-Preisindex enthalten ist, nahm im Mai um 0,7 Prozent zu. Das Preisniveau des Vorjahres wurde um 4,0 Prozent unterschritten.

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vbw Energiepreisindex, Mai 2020
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Erläuterungen zum vbw Energiepreisindex

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Joshua Wagener

Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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