Letzte Aktualisierung: 03. April 2018

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vbw Energiepreisindex

Der vbw Energiepreisindex ist im Februar 2018 klar gefallen. Gegenüber Januar verlor der Index 2,8 Prozent. Das Vorjahresniveau des Energiepreisindex wird damit nur noch leicht um 1,8 Prozent übertroffen.

Index für Primärenergie verliert überdurchschnittlich

Der Index für Primärenergie trug mit einem Minus von 5,0 Prozent gegenüber dem Vormonat überdurchschnittlich stark zu dem Rückgang des Gesamtindex bei. Gegenüber Februar 2017 lag der Index der Primärenergie allerdings immer noch 3,8 Prozent im Plus. Besonders die Einfuhrpreise von Erdöl und Erdgas gaben mit 6,7 beziehungsweise 5,4 Prozent deutlich nach. Die Erzeugerpreise verbilligten sich hingegen nur minimal. Die Braunkohlepreise stagnierten im Februar, während die Steinkohlepreise sogar um 1,8 Prozent zulegen konnte.

Energiepreisindex Grafik Feb18

Leichte Verluste des Sekundärenergie-Preisindex

Der Sekundärenergie-Preisindex gab nur leicht um 0,9 Prozent gegenüber Januar nach, im Vergleich zum Vorjahr liegt er minimal mit 0,2 Prozent im Plus. Rückläufig gegenüber Januar war dabei vor allem der Preis für leichtes sowie schweres Heizöl. Auch Flüssiggas gab deutlich um 8,9 Prozent nach. Entscheidend für das Plus beim Sekundärenergie-Preisindex war der deutliche Anstieg der Einfuhrpreise von Strom. Diese waren im Dezember und Januar stark gefallen und stiegen nun wieder um 16,6 Prozent.

In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 16 Einzelpreisindikatoren zu zehn unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern.

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vbw Energiepreisindex, Februar 2018
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Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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