Letzte Aktualisierung: 02. Mai 2017

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vbw Energiepreisindex

Der vbw Energiepreisindex ist im März 2017 nach drei Anstieg in Folge wieder gesunken. Gegenüber Februar nahm der Index um 2,6 Prozent auf 96,4 Punkte ab. Das Vorjahresniveau des Energiepreisindex wurde jedoch um 17,4 Prozent übertroffen.

Der Index für Primärenergie sank im März im Vergleich zum Vormonat um 2,9 Prozent auf 84,7 Punkte. Er liegt damit immer noch um 31,4 Prozent höher als vor einem Jahr. Besonders deutlich sanken die Einfuhrpreise für Erdöl und die Erzeugerpreise für Steinkohle. Die Erzeugerpreise für Erdöl verteuerten sich, ebenso wie die Preise für Erdgas. Braunkohle verbilligte sich leicht.

Der Sekundärenergie-Preisindex sank aktuell um 2,4 Prozent auf 108,1 Punkte. Das Niveau des Vorjahres wurde um 8,4 Prozent überschritten. Der aktuelle Rückgang ist vor allem auf die deutliche Verbilligung von importiertem Strom zurückzuführen.

Auch die Erzeugerpreise für Strom, leichtes und schweres Heizöl, Diesel, Flüssiggas und Fernwärme sanken. Der Strompreisindex, der im Sekundärenergie-Preisindex enthalten ist, sank im März um 1,7 Prozent auf 119,0 Punkte.

In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 16 Einzelpreisindikatoren zu zehn unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern.

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vbw Energiepreisindex, März 2017
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