Letzte Aktualisierung: 01. September 2020

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vbw Energiepreisindex setzen Erholung fort

Der vbw Energiepreisindex hat sich im Juli den dritten Monat in Folge erholt. Der Indikator stieg um 5,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Wenngleich die Energiepreise bereits im Mai (+3,8 Prozent) und im Juni (+9,7 Prozent) merklich zugelegte hatte, notiert der Index noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel der Energiepreisindex im Juli um 18,5 Prozent.

Primärenergie: Erdöl und Erdgas verteuet

Der Indikator für Primärenergie kletterte im Juli um 10,4 Prozent gegenüber Juni. Im Vergleich zum Juli 2019 sank er jedoch um 29,7 Prozent. Während sich Erdöl gegenüber dem Vormonat spürbar verteuerte, stagnierten die Braunkohlepreise. Die Einfuhrpreise für Erdgas zeigten ebenfalls nach oben.

Energiepreisindex Grafik Jul 20

Sekundärenergie: Diesel, Leichtes Heizöl und Flüssiggas verbilligten sich

Der Sekundärenergie-Preisindex notierte im Juli um 2,2 Prozent über dem Vormonatsniveau. Gegenüber Juli 2019 sank der Indikator jedoch um 7,9 Prozent. Diesel, Leichtes Heizöl und Flüssiggas verteuerten sich im Vormonatsvergleich. Bei Fernwärme zeigte der Indikator hingegen einen Preisrückgang an. Der Strompreisindex, der im Sekundärenergie-Preisindex enthalten ist, nahm im Juli um 1,5 Prozent zu. Das Preisniveau des Vorjahres wurde leicht um 0,8 Prozent unterschritten.

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vbw Energiepreisindex, Juli 2020
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Erläuterungen zum vbw Energiepreisindex

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Joshua Wagener

Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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