Letzte Aktualisierung: 03. April 2017

Information

vbw Energiepreisindex

Der vbw Energiepreisindex ist im Februar 2017 erneut leicht gestiegen. Gegenüber Januar nahm der Index um 0,6 Prozent auf 99,0 Punkte zu. Das Vorjahresniveau des Energiepreisindex wurde sogar um 25,8 Prozent übertroffen.

Der Index für Primärenergie stieg im Februar im Vergleich zum Vormonat um 2,0 Prozent auf 87,2 Punkte. Er liegt damit um 47,1 Prozent höher als vor einem Jahr. Der aktuelle Preisanstieg geht zum Großteil auf die Verteuerung von Steinkohle zurück. Bei Erdöl und Erdgas entwickelten sich Erzeuger- und Einfuhrpreise uneinheitlich. Braunkohle verbilligte sich.

Der Sekundärenergie-Preisindex sank dagegen im Februar um 0,4 Prozent auf 110,8 Punkte. Dennoch konnte damit das Niveau des Vorjahres um 12,9 Prozent überschritten werden. Der aktuelle Rückgang ist vor allem auf die deutliche Verbilligung von importiertem Strom zurückzuführen; auch der Erzeugerpreis für schweres Heizöl fiel. Verteuert hat sich vor allem Flüssiggas, aber auch die Preise für leichtes Heizöl, importiertes schweres Heizöl und Fernwärme stiegen. Der Dieselpreis blieb dagegen konstant.

Der Strompreisindex, der im Sekundärenergie-Preisindex enthalten ist, sank im Februar um 1,3 Prozent auf 121,1 Punkte, nachdem er im Januar deutlich gestiegen war.

In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 16 Einzelpreisindikatoren zu zehn unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern.

Information
i
Information
vbw Energiepreisindex, Janur 2017
i
Information
Erläuterungen zum vbw Energiepreisindex

Drucken
Kontakt
Ansprechpartner

Volker Leinweber

Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

+49 (0)89-551 78-294
Volker Leinweber
Content Sharing
Bitte loggen Sie sich ein, um den Einbettungs-Code für diese Seite zu erhalten.
nach oben