Letzte Aktualisierung: 04. August 2017

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vbw Energiepreisindex

Der vbw Energiepreisindex ist im Juni 2017 den zweiten Monat in Folge merklich gesunken. Gegenüber Mai ging der Index um 3,3 Prozent zurück. Das Vorjahresniveau des Energiepreisindex wird noch knapp um 3,1 Prozent übertroffen. Damit läuft der im ersten Quartal noch starke positive Effekt der Energiepreise auf die jährliche Inflationsrate zunehmend aus.

Der Index für Primärenergie fiel mit 5,8 Prozent gegenüber dem Vormonat überdurchschnittlich stark zurück. Der Index liegt damit noch 3,5 Prozent über dem Wert vom Juni 2016. Noch im Februar lag der Index jedoch 47,1 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Die Preise für Steinkohle blieben weitgehend stabil. Braunkohle tendierte ebenfalls unverändert. Die Preise für Erdöl gaben hingegen deutlich um 9,1 Prozent nach und sind maßgeblich für den Rückgang des Index für Primärenergie verantwortlich. Auch die Erdgaspreise sanken im Monatsvergleich leicht um 1,7 Prozent.

Der Sekundärenergie-Preisindex sank um 1,2 Prozent gegenüber Mai, das Vorjahresniveau wird noch um 2,8 Prozent übertroffen. Mit Ausnahme eines unveränderten Fernwärmepreis betraf der Rückgang in etwa ähnlichem Ausmaß sowohl den Strompreis, wie auch die Preise von schwerem Heizöl, Diesel und Flüssiggas. Hervorzuheben ist ein deutlicher Rückgang des Preises für leichtes Heizöl in Höhe von 8,2 Prozent.

In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 16 Einzelpreisindikatoren zu zehn unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern.

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vbw Energiepreisindex, Juni 2017
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Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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