Letzte Aktualisierung: 21. Dezember 2018

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Digitalisierung der Energiewirtschaft

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Die Digitalisierung verändert die Energiewirtschaft grundlegend. Sie beeinflusst dabei alle Ebenen der Wertschöpfungskette: von der Erzeugung und Speicherung über die Übertragung und Verteilung bis hin zum Vertrieb. Mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien (u. a. Smart Grids, Smart Meters, KI) können Stromangebot und -nachfrage in Echtzeit erfasst und somit besser aufeinander abgestimmt werden. Das senkt die Kosten für die Stromeinspeisung und ermöglicht eine bessere Auslastung des Bestandsnetzes.

Smarte Technologien führen zu neuen Möglichkeiten

Intelligente Technologien bieten nicht nur Lösungen für „alte“ Probleme. Sie eröffnen auch Chancen für neue Produkte und Dienstleistungen. Smart-Home-Produkte, industrielle Energiemanagementlösungen, Elektromobilität und Smart-City-Konzepte: alle diese Entwicklungen benötigen das intelligente Zusammenspiel von Stromnetzen, dezentralen Erzeugungsanlagen, Ladestationen, Speichern und Verbraucherverhalten. Hier kommt auch die Blockchain-Technologie zum Einsatz, mit der moderne Energiesysteme gestaltet und gesteuert werden können.

Bürokratie behindert Innovation

Die überwiegende Mehrheit dieser innovativen Anwendungen und neuen Geschäftsmodelle befindet sich jedoch noch in der Pilotphase oder im Forschungsstadium. Ausschlaggebend dafür sind die enorme Regulierungsdichte und die ständige Novellierung der Normen durch den Gesetzgeber in der Energiewelt. Einer Schätzung aus dem Jahr 2012 zu Folge zählte das Energierecht im engeren Sinne bereits rund tausend Normen, noch ohne die Vorgaben beispielsweise des Steuer-, Planungs- oder Emissionshandelsrechts. Seitdem sind viele neue Regelungen hinzugekommen. Damit innovative Ideen von etablierten Energieversorgern, Start-ups oder anderen Akteuren zügig marktreif werden können und den Weg in die Breite finden, müssen regulatorische Hürden beseitigt, bürokratische Prozesse schlanker und die Rahmenbedingungen für Investitionen in die digitale Energiewelt verbessert werden. In unserer vorliegenden Position zeigen wir, wie dies gelingen kann.


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Ansprechpartner
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Dr. Manuel Schölles

Energie, Klima

+49 (0)89-55178 91-246
Manuel Schölles
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