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    Letzte Aktualisierung: 11. Februar 2016

    Studie

    Das neue energiewirtschaftliche Gesamtkonzept

    Das neue Energiewirtschaftliche Gesamtkonzept

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    Als erste in Deutschland hat die vbw im Sommer 2010 einen detaillierten und machbaren Ausstieg aus der Kernenergie bis 2040 beschrieben. Dieses Konzept wurde ein Jahr später mit der energiepolitischen Wende der Bundesregierung hinfällig. Der Kern der Wende ist der parteiübergreifende Beschluss, dass Deutschland bis 2022 aus der Kernenergie aussteigt.

    Das Update des Energiewirtschaftlichen Gesamtkonzepts aus April 2013 basiert auf den bis dahin eingetretenen - und auch nicht eingetretenen - energiepolitischen Entwicklungen. Denn wesentliche Projekte der Energiewende werden auch heute noch nicht umgesetzt:

    • Der Stromnetzausbau stockt,
    • der Bau und wirtschaftliche Betrieb von grundlastfähigen Kraftwerken ist nicht gewährleistet, Ausgleich und Ergänzung für fluktuierende erneuerbare Energien finden nicht statt und
    • die energetische Sanierungsquote im Gebäudesektor ist deutlich gefallen.

    Masterplan konzipieren und umsetzen

    Die Ergebnisse der Studie bestätigen unsere energiepolitischen Forderungen. Durch die Mängel bei der Energiewende ist der deutsche und bayerische Wirtschaftsstandort ernsthaft gefährdet. Vor allem muss ein an dem feststehenden Abschaltplan der Kernkraftwerke angepasster Masterplan zur Energiewende konzipiert und umgesetzt wird. Das neue Energiewirtschaftliche Gesamtkonzept der vbw nennt für den Zeitraum bis 2050 die Voraussetzungen, um die Attraktivität unseres Landes für Investoren aus dem In- und Ausland und damit Wohlstand und Beschäftigung zu erhalten.

    Handlungsfelder einer erfolgreichen Energiewende

    Die von der Prognos AG erstellte Studie benennt die zentralen Handlungsfelder, die für die Umsetzung des Energiekonzepts von entscheidender Bedeutung sind. Notwendig sind:

    • Eine Neugestaltung des Strommarkt-Designs, anderenfalls werden die notwendigen Investitionen ausbleiben.
    • Der schnelle Ausbau der Stromnetze, sonst drohen vor allem in Süddeutschland Engpässe.
    • Die grundlegende Reform des EEG, um die Überförderung künftig zu vermeiden.
    • Die Auflösung der Blockade bei der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung, damit der Energieverbrauch nachhaltig sinkt.
    • Rasche Fortschritte bei der Elektromobilität, um den gewünschten Beitrag zu den Treibhausgasemissionen zu erreichen.
    • Die energetische Nutzung der Biomasse, um die Kohlendioxid-Emissionen zu verringern.
    • Bilaterale beziehungsweise multilaterale wettbewerbsneutrale Vereinbarungen zum Klimaschutz, um verbindliche Abkommen mit funktionsfähigen Kohlendioxid-Märkten abzuschließen.


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    Ansprechpartner

    Christian Kass

    Energie, Klima

    +49 (0)89-551 78-246
    +49 (0)175-328 98 19
    +49 (0)89-551 78-249
    Christian Kass
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