Letzte Aktualisierung: 01. Februar 2019

Studie

7. Monitoring der Energiewende

Mit dem 7. Monitoring legt die vbw eine weitere Zwischenbilanz zum Stand der Energiewende vor. Die wissenschaftliche Untersuchung hat wie in den Vorjahren die Prognos AG in unserem Auftrag durchgeführt.

Industriestandort sichern

Hintergrund der Studie ist, dass wir eine sichere, bezahlbare und umweltverträgliche Energieversorgung brauchen, um Wachstum und Beschäftigung zu gewährleisten. Nur wenn alle drei Seiten dieses Zieldreiecks gleichermaßen berücksichtigt werden, können Deutschland und Bayern international wettbewerbsfähige Investitions- und Industriestandorte bleiben. Nur dann können wir auch Vorbild sein für andere Länder, die die Entwicklung der Energiewende in Deutschland sehr genau beobachten.

Stromversorgung heute noch gewährleistet

Das Monitoring kommt zu dem Ergebnis, dass die Stromversorgung heute gesichert ist. Das Abschalten der letzten Kernkraftwerke und der Kohleausstieg werden uns jedoch vor große Herausforderungen stellen. Erneuerbare Energien können aufgrund ihrer Volatilität den Wegfall an gesicherter Leistung nur in geringem Maß ausgleichen. Geeignete Speichertechnologien sind noch nicht in Sicht.

Netzausbau stockt

Gleichzeitig stockt der Netzausbau, ohne den die Energiewende nicht gelingen kann: Die großen Übertragungsleitungen SuedLink und SuedOstLink werden frühestens 2025 zur Verfügung stehen. Die Folge ist eine weitere Zunahme teurer Netzengpassmaßnahmen, die heute schon über das Netzentgelt den Strompreis belasten.

Trotz hoher Kosten werden Klimaschutzziele verfehlt

Nach wie vor gehört Deutschland zu den Ländern mit den höchsten Industriestrompreisen in Europa. Der Haushaltsstrom war 2017 in keinem anderen Land der EU-28 so teuer wie hier. Der Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet zügig voran, die Klimaziele in Deutschland werden aber trotzdem deutlich verfehlt.

Die Hauptergebnisse des 7. Monitorings der Energiewende im Überblick:


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Ansprechpartner
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Dr. Manuel Schölles

Energie, Klima

+49 (0)89-551 78 91-246
Manuel Schölles
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