Letzte Aktualisierung: 01. Februar 2017

Information

5. Monitoring der Energiewende

Mit dem Monitoring der Energiewende legt die vbw zum fünften Mal eine faktenbasierte Bilanz zum Stand der Energiewende vor.

Die Ergebnisse zeigen: Die Energiewende steckt zum Teil fest.

Stromversorgung gesichert

Die Versorgungssicherheit in Deutschland und Bayern ist weiterhin gewährleistet. Grundlage hierfür sind die Verabschiedung des Strommarktgesetzes, die Einführung der Kapazitäts- und der Netzreserveverordnung, der kontinuierlich voranschreitende Ausbau der Übertragungsnetze sowie die Kontrahierung weiterer ausländischer Reserveleistung.

Steigende Strompreise

Die Nachteile des Starts der Energiewende ohne in sich geschlossenes Gesamtkonzept werden immer deutlicher: Die Aufwendungen für Stromversorgung und Versorgungssicherheit steigen weiter. Die EEG-Umlage erreicht jährlich neue Rekordwerte. Auch die Aufwendungen für das Stromnetz schlagen immer stärker zu Buche. Allein die Kosten für netzstabilisierende Eingriffe haben 2015 die Milliardengrenze überschritten. In den kommenden Jahren wird sich dieser Anstieg fortsetzen.

Klimaschutzziele verfehlt

Trotz der großen volkswirtschaftlichen Belastungen, die die Energiewende bringt und obwohl die deutsche Industrie von 1990 bis 2014 ihre CO2-Emissionen um 36 Prozent verringert hat, werden die staatlichen Klimaschutzziele weiter verfehlt. Dabei sind die erneuerbaren Energien in Deutschland über Plan ausgebaut worden.

Die wissenschaftliche Untersuchung zum Monitoring hat auch für das Jahr 2015 die Prognos AG im Auftrag der vbw durchgeführt.


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Ansprechpartner
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Christian Kass

Energie, Klima

+49 (0)89-551 78-249
Christian Kass
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