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    Letzte Aktualisierung: 21. Mai 2015

    Studie

    Arbeitslandschaft 2040

    Die Studien zur Arbeitslandschaft untersuchen in regelmäßigen Abständen, wie sich Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt entwickeln und welche Ungleichgewichte sich einstellen. Im aktualisierten Gutachten sind vor allem die Beurteilung der Auswirkungen des technologischen Fortschritts und der Digitalisierung auf die zukünftigen Arbeitsinhalte auf den aktuellen Stand der Forschung gebracht worden. Zudem wurde eine angepasste wirtschaftliche Rahmenprognose der Analyse zugrunde gelegt.

    Studie Arbeitslandschaft 2040 – Die Ergebnisse

    Im Hinblick auf die Nachfrageseite nach Arbeitskräften ist ein zentrales Ergebnis der Arbeitslandschaft 2040, dass sich der Trend zu wissensintensiven Tätigkeiten zwar fortsetzt, allerdings mit nachlassender Dynamik. Trotz Trends wie der Digitalisierung und dem technologischen Fortschritt im Allgemeinen wird sich der Arbeitsmarkt nicht grundlegend verändern. Viele heute bestehende Arbeitsverhältnisse werden auch in Zukunft nachgefragt werden.

    Ein Blick auf das Arbeitskräfteangebot der Zukunft zeigt, dass die Bildungsoffensive der letzten Jahre Wirkung zeigt und dem Arbeitsmarkt künftig mehr hochqualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen werden.

    Bei der Zusammenschau von Arbeitskräfteangebot und –nachfrage zeigt sich, dass sich die Fachkräftelücke vom Niveau her im Vergleich zur Vorgängerstudie kaum verändert, wohl aber in der Zusammensetzung. So ist der Mangel an beruflich qualifizierten Fachkräften deutlicher ausgeprägt als in der Vorgängerstudie.

    Arbeitskräftelücke im Jahr 2020 und 2040

    In Bayern wird sich bis zum Jahr 2020 eine Arbeitskräftelücke in Höhe von ca. 230.000 Personen ergeben. Damit ändert sich im Vergleich zur Vorgängerstudie Arbeitslandschaft 2035 die Höhe der Fachkräftelücke in der kurzen Frist nicht. Fehlen werden insbesondere Personen mit einem beruflichen Abschluss (ca. 160.000) und Hochschulabsolventen (ca. 50.000). Bis zum Jahr 2040 wächst die Fachkräftelücke auf 560.000 Personen an.

    In Deutschland werden bis zum Jahr 2020 1,8 Millionen Arbeitskräfte fehlen, darunter 1,2 Millionen mit Berufsabschluss und gut 500.000 Hochschulabsolventen. Damit steigt die Lücke im Vergleich zum letzten Gutachten Arbeitslandschaft um ca. 100.000 Personen an. Dieser Anstieg kann auf eine verbesserte konjunkturelle Prognose zurückgeführt werden. Das Anwachsen der Fachkräftelücke wird erst gegen Ende des Prognosezeitraums gebremst, trotzdem werden im Jahr 2040 bis zu 3,9 Millionen Arbeitskräfte in Deutschland fehlen.


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    Ansprechpartner
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    Beate Neubauer

    CSR / Nachhaltigkeit, Soziale Marktwirtschaft, Alterssicherung

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